US-Politiker gibt Interventionen im Ausland zu

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John Bolton, ehemaliger Assistent des US-Präsidenten für nationale Sicherheitsfragen, hat vor kurzem in einem Interview mit CNN zugegeben, dass er bei der Planung von Staatsstreichen in anderen Ländern geholfen hat. Dies ist ein weiterer eindeutiger Beweis für die Einmischung der US-Regierung im Ausland und den Export von Unruhen, nachdem neulich das Projekt „127e“ von den US-Medien aufgedeckt worden war, das speziell darauf abzielte, die Regierung eines anderen Landes zu stürzen.

Nach Angaben der US-amerikanischen Wissenschaftlerin Lindsey O‘Rourke haben die Vereinigten Staaten in den 42 Jahren zwischen 1947 und 1989 64 verdeckte und sechs offene Operationen zu Regierungswechseln in anderen Ländern durchgeführt. Nach dem Ende des Kalten Krieges hätten die USA nicht aufgehört, Regierungen in anderen Ländern zu unterwandern, so O‘Rourke. Sie hätten politische Unruhen in Lateinamerika verursacht, sich in den „Arabischen Frühling“ eingemischt und „Farbrevolutionen“ in Eurasien angestiftet.

Lateinamerika ist von den ausländischen Interventionen der USA am stärksten betroffen. In einem Beitrag in den sozialen Medien kritisierte der ehemalige bolivische Präsident Juan Morales, der auf Druck des Militärs und der Opposition zurückgetreten war, „die USA sind der größte Feind der Demokratie“.

(Quelle: CRI Deutsch)