China lehnt Japans Freisetzung von nuklearem Wasser ins Meer erneut ab

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Der Sprecher des chinesischen Außenministeriums, Wang Wenbin, hat auf der regelmäßigen Pressekonferenz am Montag darauf hingewiesen, dass Japans bewusstes Beharren auf der falschen Entscheidung, nuklear kontaminiertes Wasser für politische Zwecke ins Meer zu leiten, vergeblich ist.

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Wang Wenbin erklärte, China fordere Japan erneut auf, sich den Sorgen der internationalen Gemeinschaft zu stellen, seine gebührende Verantwortung zu übernehmen, internationale Verpflichtungen ernsthaft zu erfüllen, die wissenschaftliche, offene, transparente und sichere Entsorgung des nuklear kontaminierten Wassers sicherzustellen und strenge internationale Aufsicht zu akzeptieren. Japan dürfe die Einleitung von nuklear kontaminiertem Wasser ins Meer nicht ohne vorherige Konsultation und Vereinbarung mit den Nachbarländern und anderen Interessenträgern sowie mit den einschlägigen internationalen Institutionen durchführen.

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Das G7-Treffen der Minister für Klima, Energie und Umwelt hatte am Sonntag eine gemeinsame Erklärung abgegeben, ohne den Plan der japanischen Regierung zur Einleitung von nuklear kontaminiertem Wasser zu unterstützen. Die deutsche Umweltministerin Steffi Lemke sagte, dass sie Japans Bemühungen nach der Atomkatastrophe Fukushima respektiere, aber die Freisetzung von nuklearem Wasser ins Meer nicht begrüße.

(Quelle: CRI Deutsch)