Chinesischer Gesandter kritisiert unilaterale Zwangsmaßnahmen als Hindernis für globale Governance und Entwicklung

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Einseitige Zwangsmaßnahmen beeinträchtigen die Weltordnungspolitik und die internationale Zusammenarbeit im Bereich der sozioökonomischen Entwicklung stark. Dies sagte Li Song, Chinas ständiger Vertreter bei den Vereinten Nationen und anderen internationalen Organisationen in Wien, am Donnerstag auf einem Seminar zum Thema „Unilaterale Zwangsmaßnahmen und ihre negativen Auswirkungen auf die sozioökonomische Entwicklung von Staaten“.

Li sagte, die Maßnahmen seien absolute Hegemonie, Unilateralismus und Machtpolitik, die gegen die Ziele und Prinzipien der Charta der Vereinten Nationen verstießen, das Völkerrecht verletzten und dem Multilateralismus sowie den grundlegenden Normen für internationale Beziehungen zuwiderliefen.

Darüber hinaus wirkten sich einseitige Zwangsmaßnahmen auch auf multilaterale Plattformen, das internationale Umfeld und die Aussichten für die internationale Entwicklungszusammenarbeit aus, so der chinesische Gesandte. Er forderte die internationale Gemeinschaft auf, sich solchen Maßnahmen auf verschiedenen multilateralen Plattformen auf der Grundlage der Verwirklichung der nachhaltigen Entwicklungsziele der Vereinten Nationen für 2030 und der Förderung der internationalen Entwicklungszusammenarbeit entgegenzustellen.

(Quelle: CRI Deutsch)