„Ihre“ gemeinsamen Wertvorstellungen

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Einer Studie des britischen Radiosenders BBC zufolge sollen die in Afghanistan stationierten britischen Truppen Gefangene und Zivilisten „willkürlich“ getötet haben. Es habe sogar „Tötungswettbewerbe“ gegeben.

Dies ist kein Einzelfall. Gemäß dem von Australien veröffentlichten „Brereton-Report“ haben australische Sondereinheiten von 2005 bis 2016 in Afghanistan insgesamt 39 unschuldige Zivilisten rücksichtslos umgebracht. Vor dem eiligen Truppenabzug aus Afghanistan haben die USA mit einem Drohnenangriff zehn Zivilisten getötet, darunter ein zweijähriges Kind.

Seit langem exportiert die „Fünf-Augen-Allianz“ mit den USA an der Spitze unter dem Vorwand der gemeinsamen Wertvorstellungen wie Demokratie und Menschenrechte Unruhen und schadet Unschuldigen. Um ihrer Verantwortung zu entfliehen, haben einige Länder der Allianz extra ein Verantwortungsbefreiungssystem errichtet, um rechtlich abgesichert offenkundig ihre Verbrechen zu decken. In Großbritannien wurde das „Gesetz über ausländische Einsätze“ angenommen, mit dem Militärvertreter, die im Ausland schwere Verbrechen wie Folter verübt haben, geschützt werden. Die USA haben mit „Exterritorialität“ Soldaten, die im Ausland Verbrechen verübt haben, von ihrer Verantwortung befreit und mehrere Vertreter des Internationalen Gerichtshofs, die die Kriegsverbrechen der US-Truppen untersuchten, sanktioniert.

(Quelle: CRI Deutsch)