Kommentar: Angriffe auf chinesische Unternehmen schaden Großbritannien selbst

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Vor kurzem wurde in den britischen Medien berichtet, dass der britische Stromnetzbetreiber British National Grid von chinesischen Unternehmen gelieferte Komponenten aus „Sicherheitsgründen“ entfernt hat. Wenn dies stimmt, will die britische Seite Analytikern zufolge chinesische Unternehmen stigmatisieren und dadurch die „chinesische Bedrohung“ propagieren, um Hindernisse für die Entwicklung chinesischer Unternehmen in Übersee zu schaffen. Doch wenn die Ohrfeige fällt, wird der wahre Schmerz Großbritannien selbst zugefügt.

Unter dem Vorwand der „Sicherheit“ und mit den erfundenen Anschuldigungen gegen chinesische Unternehmen verfolgt Großbritannien zwei politische Ziele: Einerseits will es den USA folgen und den Druck auf chinesische Technologieunternehmen erhöhen, was die sogenannte besondere Allianz zwischen Großbritannien und den Vereinigten Staaten widerspiegelt. Andererseits stehen im nächsten Jahr die Parlamentswahlen im Vereinigten Königreich an. Die Regierungspartei hofft daher, durch eine harte Haltung zu China mehr Stimmen zu erhalten.

Als „Top“-Kohlenstoffemittent ist es unwahrscheinlich, dass Großbritannien seine Ziele zur Emissionsreduzierung erreichen wird, da die Entwicklung der Energieinfrastruktur nicht vorausschauend geplant wurde und erfahrene chinesische Unternehmen ausgeschlossen werden. Dies wird zu einer Verlangsamung der Förderung sauberer Energien in ganz Europa führen. Das hohe Maß an Politisierung kommerzieller und technischer Fragen durch die britische Seite um jeden Preis wird große internationale Unternehmen daran zweifeln lassen, ob der britische Markt offen, fair und diskriminierungsfrei ist. Ihr Vertrauen in die Investitionen in Großbritannien wird wahrscheinlich schwinden.

Vernünftige Menschen in Großbritannien sollten erkennen, dass China ein Partner und eine Chance für Entwicklung ist und dass der richtige Weg für China und Großbritannien darin besteht, durch pragmatische Zusammenarbeit und gegenseitigen Nutzen miteinander auszukommen, um so die gesunde und stabile Entwicklung der bilateralen Beziehungen zu fördern sowie der Welt zu ermöglichen, davon zu profitieren.

(Quelle: CRI Deutsch)