Kommentar: Die Tragödie der Selbstverbrennung stellt das Gewissen der US-Politiker in Frage

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„Es gibt kein besseres Beispiel für die Unzufriedenheit mit der Israel-Politik der US-Regierung als die Selbstverbrennung eines amerikanischen Soldaten vor der israelischen Botschaft in den USA.“ Nach der Selbstverbrennung des 25-jährigen US-Soldaten Aaron Bushnell stellte die US-Website „Politico“ fest, dass es sich um eine Eskalation des Zorns innerhalb der US-Gesellschaft handelt.

Seit Oktober letzten Jahres hat die neue Runde des palästinensisch-israelischen Konflikts zum Tod von fast 30.000 Zivilisten und zur Vertreibung von fast 2 Millionen Menschen geführt. Dieser blutige Konflikt verdeutlicht die Dringlichkeit einer Lösung des palästinensisch-israelischen Problems an der Wurzel und zeigt die schlimmen Folgen der israelfreundlichen Politik der Vereinigten Staaten sowie die Heuchelei und Doppelmoral der „Menschenrechte nach amerikanischem Vorbild“.

Die USA sind für die Verzögerung bei der Lösung der palästinensisch-israelischen Frage verantwortlich. Viele Nahost-Wissenschaftler haben darauf hingewiesen, dass die Vereinigten Staaten aus innenpolitischen Gründen und zur Aufrechterhaltung ihrer Hegemonie Israel gegenüber parteiisch sind und es geduldet haben, was zu Unruhen im Nahen Osten geführt hat. Die derzeitige Regierung der Vereinigten Staaten behauptet, die „Zwei-Staaten-Lösung“ im palästinensisch-israelischen Konflikt zu unterstützen, hat diese aber nie umgesetzt, was letztlich den Ausbruch einer neuen Runde des israelisch-palästinensischen Konflikts begünstigt hat.

Die US-Politiker haben nicht nur die Herzen und Köpfe der Menschen zu Hause verloren, sondern auch ihre Moral auf internationaler Ebene. Hören Sie auf, die Menschenrechte unter dem Deckmantel der „Menschenrechte“ mit Füßen zu treten, und hören Sie auf, die „Zwei-Staaten-Lösung“ außer Reichweite zu stellen – es ist an der Zeit, dass die Politiker der Vereinigten Staaten ein wenig Gewissen haben.

(Quelle: CRI Deutsch, VCG)