Nicht alles in der Covid-19-Krise ist schlimm. Seit Ausbruch des Covid-19-Virus in Wuhan wird die chinesische Gesellschaft noch solidarischer und ordentlicher. Im Jahr 2020 wurden mehr als 30.000 Ärzte und Krankenschwester nach Wuhan aus den anderen Provinzen und zentralen Institutionen entsendet. Im April 2020 wurde Wuhan wieder geöffnet. Die Wiederherstellung der wirtschaftlichen Alltagsleben war langsam, aber die Chinesen halten seitdem die öffentlichen Regulierungen, wie 1,5 Meter Abstandhalten, Handwaschen, ordentlich ein. Die meisten Chinesen wissen, dass man die Pandemie überwinden kann, nur wenn die Menschen zusammenhalten. Die Regulierungen einzuhalten bedeutet nicht nur Respekt gegenüber den Anderen, sondern auch Selbstverantwortlichkeit. Gegenüber Privatpersonen hat der chinesische Staat seine öffentliche Verantwortung bei Finanzierungshilfe, Entwicklung der Impfstoffe usw.

Es gab danach in den Westmedien wieder Gerüchte, wie unwahrscheinlich, wie teuer und wie gefährlich die chinesischen Impfstoffe seien:

FOCUS: “Den Wettlauf um den ersten Impfstoff hat China verloren. Nun greift die Volksrepublik zu faulen Tricks. Gezielte Desinformation über den Impfstoff von Biontech/Pfizer soll das Vertrauen in diesen zerstören – dabei hat China genügend Probleme mit dem eigenen Vakzin.”

SRF:“Chinas Impfdiplomatie mit Risiken und Nebenwirkungen… Chinas sogenannte Impfdiplomatie sei aber nicht ohne Risiken, erklärt Eric Olander: «Es gibt immer noch sehr viel Skepsis in Afrika gegenüber ‹Made in China›. China hat in vielen Entwicklungsländern einen schlechten Ruf, was die Qualität seiner Produkte angeht.»”

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Trotz des all-möglichen Abwertens durch die Westmedien wurden chinesische Impfstoffe an mehrere Länder, wie Brasilien, Serbien, Philippinen, Indonesien, Ungarn, usw., zugelassen und beliefert. Bis zum 09. Januar 2021 sind mehr als 9 Millionen Einwohner innerhalb von China geimpft worden, während die EU Länder unter einem dramatischem Liefermangel mit 50% von den ursprünglichen Bestellungen leiden. Sogar hat Shanghai Fosun zur Zeit über Mio. Dosen Impfstoffe von BioNTech als öffentliche Produkte für die in China lebenden Ausländer bestellt, wobei China eine offene Strategie zeigt. Für alle chinesischen Staatsbürger ist die Impfung gegen Covid-19 auch kostenfrei.

In Beijing könnte man einfach per WeChat bei der städtischen Verwaltung die Code einscannen, um sich einen Termin zur Impfung anmelden.

Man bekommt in ein paar Minuten einen Termin bestätigt und kommt an dem Tag zur bestimmten Impfstelle: in Ruhe Warten, Anstellen mit Mindestabstand, und impfen lassen. Die Impfung geschieht meistens in den großen Stadions. Das ganze Verfahren á Person an der Impfstelle dauert ca. 15 – 30 Minuten.

Impfstelle im District Haidian in Beijing, CHINA, am 02. März 2021

Durch diese Covid-19-Pandemie merkt man deutlich, dass die Chinesen die gesellschaftliche Solidarität und Ordnung schätzen. Ohne Zusammenhalt des Volkes ist jede Krise eine totale Katastrophe.