Team vom „Vater des Hybridreises“ hat Nachfolger

311

„Vor Yuan Longpings Tod lag unser höchster einjähriger Hybridreisertrag bei 1.152,3 Kilogramm pro Mu (etwa 0,07 Hektar). Er hatte zu seinen Lebzeiten immer gehofft, 1.200 Kilogramm zu erreichen.“ Li Jianwu, Labor-Leiter des Forschungszentrums für Hybridreis in Hunan, sagte, er und seine Kollegen hätten dieses Ziel in diesem Jahr erreicht.

Im Forschungszentrum für Hybridreis in Hunan, wo der Vater des Hybridreises, Yuan Longping, zu Lebzeiten arbeitete, sind die jungen Menschen bereit, in seine Fußstapfen zu treten und bemerkenswerte Ergebnisse sowie Ziele zu erreichen.

Die „Abkürzung“ zum Erfolg besteht darin, selbst in der Praxis tätig zu sein. Yuans Lehren sind Li stark in Erinnerung geblieben, weshalb er sich auch jedes Mal persönlich auf die Versuchsfelder begeben hat. Monatelang aß, lebte und arbeitete Li deshalb mit den Bauern zusammen auf den Feldern, um sicherzustellen, dass das sorgfältig ausgearbeitete Anbauprogramm umgesetzt wurde.

In China gibt es mehr als 67 Millionen Hektar salzhaltige Böden. Yuan hatte gehofft, etwa 6,7 Millionen Hektar daraus hochwertige Ackerböden umwandeln zu können. Am 16. März dieses Jahres wurde ein wichtiger Schritt zur Verwirklichung von Yuans Hoffnung unternommen: Das Nationale Innovationszentrum für Technologie des salztoleranten Reises wurde von elf Organisationen aus sieben Provinzen in ganz China gegründet. Das Forschungszentrum für Hybridreis in Hunan hat ein spezielles Team für die Durchführung des Projekts eingesetzt, das bis zu 70 Prozent aus Personen, die in den 1980er- oder 1990er-Jahren geboren sind, besteht.

Der 1986 geborene Guo Xiayu ist ein Mitglied des Teams. Seine Hauptaufgabe besteht darin, zwischen den vier regionalen Zentren im Nordosten, Nordwesten, Süden sowie Osten Chinas hin- und herzureisen, um mit Experten an Themen im Zusammenhang mit salztolerantem Reis zu arbeiten. Guo Xiayu sagte, die jungen Leute seien besonders motiviert, sodass das Bürogebäude des Forschungszentrums für Hybridreis in Hunan oft auch noch nach 22 Uhr beleuchtet sei.

Diese Bemühungen haben zu erstaunlichen Ergebnissen geführt: Bislang wurden fast 6.667 Hektar salzhaltige Böden verbessert und etwa 40.000 Hektar salztoleranter Reis gepflanzt. Auf Versuchsfeldern wie beispielsweise in der Inneren Mongolei, Xinjiang, Hainan sowie Jiangsu wurden neue Rekorde für den Reisertrag pro Mu (etwa 0,07 Hektar) auf verschiedenen Arten von salzhaltigen Böden aufgestellt.
Guo erzählte: „Ich habe fast zehn Jahre lang neben Herrn Yuan Longping gearbeitet und studiert. Er hat uns junge Leute immer ermahnt, dass es in der Landwirtschaft nichts Triviales gibt“. Er erklärte, der Anbau von salztolerantem Reis spiegle die Bedeutung von Yuans Ermahnung besonders wider. Die Umwandlung von Ödland in gutes Land sei ein wichtiger Schritt in den Bemühungen, eine nationale Ernährungssicherheit zu erhalten.

(Quelle: CRI Deutsch)