Mit neuen Energien angetriebene Autos werden zu neuer Bühne von Kooperation zwischen China und Deutschland

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In Shenzhen, der „Stadt der Innovation“, steht eine Auto-Skulptur am Gebäude der Fakultät für städtischen Verkehr und Logistik an der Shenzhen Technology University (SZTU). Diese Skulptur ist die Figur des „Beetle“-PKW des deutschen Autoherstellers Volkswagen.

Zwei Dekanen der 15 Fakultäten der SZTU sind Deutsche. Professor Franz Raps wurde 2018 Gründungsdekan der Fakultät für städtischen Verkehr und Logistik an der Shenzhen Technology University beschäftigt. Er ist auch der erste ausländische Dekan an dieser Universität. 2017 hatte er als Dekan der Fakultät für Elektrotechnik an der Technischen Hochschule Augsburg die sich damals noch im Bau befindende Universität besucht.

Professor Raps hat das Modell des Sportwagenstudios an der SZTU eingeführt. „Design und Montage von Sportwagen in deutschen technologischen Hochschulen sind sehr beliebt. Wenn die Studenten einen Sportwagen montieren und ihn fahren lassen können, bin ich überzeugt, dass sie keine Schwierigkeiten haben werden, einen Job zu finden.“ Die Traumstelle der Studenten liegt nicht weit. Am Fuß eines Bergs, sieben Kilometer entfernt von der Shenzhen Technology University, befindet sich der globale Hauptsitz des chinesischen Autoherstellers BYD. 2022 setzte diese Firma circa 1,8635 Millionen mit neuen Energien angetriebene Autos ab. Damit ist sie weltweit der Absatzmeister der Hybrid-Fahrzeuge.

Wolfgang Egger wurde 2016 zum Chef des globalen Designzentrums von BYD ernannt, das als „schwarzer Kristall“ bezeichnet wird. „Nachdem ich die Fabriken von BYD besucht habe, war ich von der Kompetenz der industriellen Produktion dieser Firma beeindruckt. Bei Hybrid-Autos hat BYD bereits das Top-Niveau der Welt erreicht“. Die erste Herausforderung für Egger nach seiner Ankunft in China war zu überlegen, wie die Designerideen von BYD-Fahrzeugen vereinheitlicht werden können. „Chinesische Autos sollen die chinesische Kultur verkörpern. Es gibt nichts besser als den Drachen, der China repräsentiert“.

Im Oktober des letzten Jahres kündigte BYD an, mit der deutschen Automietfirma SIXT ein Kooperationsabkommen zu unterzeichnen. Damit können dem europäischen Markt Dienstleistungen für die Autovermietung von Hybrid-Fahrzeugen angeboten werden, um gemeinsam eine elektrifizierte Umwandlung der Autovermietungsmärkte zu fördern und die Reduktion der globalen CO2-Emissionen zu unterstützen. Gemäß dem Abkommen wird SIXT in den kommenden sechs Jahren von BYD mindestens 100.000 Hybrid-Autos kaufen.

(Quelle: CRI Deutsch)