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Saturday, January 31, 2026
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Serie: Verlieben Sie sich in China – nach Xi’An

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Für diese zweite Einladung zu einer Reise, bei der die LHCH sich von Europäern leiten lässt, die wirklich einen Fuß auf chinesischen Boden gesetzt haben, fühlen wir uns geehrt, Fabian Couturiaux, einen jungen Qi-Gong-Lehrer, in Brüssel begrüßen zu dürfen. Fabian, der Chinesisch spricht, verbrachte ein Jahr in China bei den größten Meistern dieser alten Praxis.

„Ich möchte Ihnen heute einen Ort vorstellen, durch den ich einen langen Tag gereist bin, vor allem aber die Begegnung, die ich dort hatte.

Es war ein Samstag im Frühling, ich war nach Xi’an (西安), der Hauptstadt der Provinz Shaanxi (陕西), gereist. Mein Plan für den Tag war, einen Berg in der Region HuaShan (华山) zu besteigen. Ich ging zum Bahnhof, um den Zug zu nehmen, und hatte dort auf eine unerwartete Begegnung. Als eine Chinesin aus Wuhan (武汉) namens HuMeng (胡孟) hörte, dass ich zum selben Ort reisen wollte wie sie, sprach sie mich an und erklärte mir, dass wir beide allein auf dieser Reise seien, und schlug vor, dass wir zusammen reisten.

Insgesamt verbrachten wir 6 Stunden damit, bei 40 Grad Hitze mit Handschuhen und Kettenrampen einige Treppen hinauf und hinunter zu gehen. Da ich zuvor nichts über diesen Ort gelesen hatte, entdeckte ich im Laufe des Aufstiegs, dass dieser Ort einer der fünf heiligen taoistischen Berge war. Ein Berg, der sich aus fünf Berggipfeln zusammensetzt, die ich und meine Reisegefährtin HuMeng (胡孟) alle erreicht haben.

Erstaunlich war die Unterstützung, die ich bekam… Ich musste gar nichts dafür tun. Meine Reisegefährtin kümmerte sich um mich und gab mir eine Mütze und Handschuhe, damit ich den Berg sicher besteigen konnte. Sie teilte ihren Morgensnack mit mir und nahm mich mit den anderen Chinesen als einen der ihren mit. Ich werde nie vergessen, dass sie zur Mittagszeit zwei Tomaten aus ihrer Tasche nahm, eine Flasche Wasser, um sie zu waschen, und mir eine der Tomaten reichte.

Abschließend möchte ich nur sagen, dass ich mich jedes Mal, wenn ich eine Tomate esse, an die Geste erinnere, mit der mir dieses chinesische Mädchen die Gastfreundschaft der Chinesen entgegengebracht hat. Etwas Einfaches, aber mit dem Herzen geteilt.“

Fabian Couturiaux, Qi Gong-Experte, der in Brüssel lebt

Vielen Dank für diese schöne Geschichte dieses wahren China-Liebhabers. 

(Quelle: LHCH International)

Unsere Immunabwehr stärken?

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Gegen unsere Abhängigkeit von chemischen Mitteln?

EURASISCHE FASTENPHILOSOPHIE  

Ganzheitlich-integrative Medizin, die offen ist für asiatische Weisheit

Junk-Food, zu viele Medikamente, Stress, eine sitzende Lebensweise begünstigen Zivilisationskrankheiten: Diabetes, Krebs, Bluthochdruck … Fasten ist umstritten, ob zu therapeutischen Zwecken oder in der Entgiftung, aber in einer Überflussgesellschaft kann es doch willkommen sein. Eine Schweizer Ernährungsmedizinerin zieht Bilanz.

Als Ernährungswissenschaftlerin und Autorin zahlreicher Bücher über das Fasten spricht Françoise Wilhelmi de Toledo sich für eine „integrative“ Herangehensweise an das Fasten aus, die die Kenntnis der orientalischen Spiritualität in eine wissenschaftliche Vision einbezieht, die notwendig ist, um eine für jegliche Abweichungen offene Praxis zu gestalten. Als Ko-Direktorin der Buchinger-Fastenklinik am Bodensee in Überlingen und Marbella initiiert sie das Fasten in einem medizinischen Umfeld, aber offen für Kunst und Meditation. Vor allem wehrt sie sich gegen den „Krankheitsmarkt“, wie sie ihn nennt, der auf unserer Abhängigkeit von medizinischer Versorgung beruht.

LHCH: Das Fasten scheint zunächst einmal eine unnatürliche Praxis zu sein. Sind wir nicht seit Anbeginn der Zeit auf Nahrungssuche?

Françoise Wilhelmi de Toledo: In diesem Monat beginnt der Ramadan; diese uralte Praxis ist, wie die Fastenzeit, von der Wissenschaft lange ignoriert worden. Zu Unrecht. Gerade die Biologie ist es, die heute durch das Gedächtnis der DNA unsere Lebensweise in der Altsteinzeit versteht und sie unserem heutigen Leben gegenüberstellt. Unser Instinkt veranlasst uns seit Beginn der Evolution, so viel wie möglich zu essen, wenn genug da ist, um uns dank einer Vorratsstrategie auf Zeiten der Knappheit vorzubereiten. Jahreszeitliche Veränderungen, Wanderungsbewegungen – die Menschen mussten sich schon immer auf entbehrungsreiche Tage einstellen. Heute erleben wir diese periodische Nahrungsmittelknappheit nicht mehr, und zusätzlich haben wir uns eine sitzende Lebensweise angewöhnt, was es nicht besser macht. Unser Körper speichert unser Fett jedoch weiterhin auf natürliche Weise! Ganz zu schweigen vom Zucker und Alkohol, die zur Stressbewältigung eingesetzt werden. Fasten bedeutet also, die normale Physiologie eines Menschen wiederherzustellen, weil er dadurch die in sich angesammelten Fettreserven nutzen kann.

LHCH: Welche PatientInnenprofile behandeln Sie in Ihren Einrichtungen?

FWT: Es sind im Wesentlichen drei. Die Folgen „zu viel“: Übergewicht, Hypertonie, Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen… Dazu kommen entzündliche Erkrankungen: Arthritis, Koliken und Gastritis. Zu dem allen gesellt sich noch der Burnout.

LHCH: Was läuft konkret beim Fasten im Körper ab?

FWT: Der Körper hat die Fähigkeit, sich an den Nahrungsmangel anzupassen, indem er auf seine Energiereserven zurückgreift. Zunächst nutzt er die Glukose und die aufgenommenen Nährstoffe. Dann greift er auf die Glykogenreserven in der Leber zurück, um rasch Glukose freizusetzen. Nach 16 Stunden Fasten ist das Glykogen in der Leber erschöpft. Der Körper beginnt dann, Fett abzubauen. Nach zwei, drei Tagen beschleunigt sich die Produktion von Ketonen – der einzigen Energiequelle, die das Gehirn in Abwesenheit von Glukose verbrauchen kann. Wenn die Lipidreserven (Fette) erschöpft sind, beginnt der Körper, entweder seine muskulären Aminosäuren oder seine Proteine zu mobilisieren, die er sogar aus den Knochen abzieht. Das ist die Neoglykogenese, die nach 40 Tagen sehr gefährlich ist … Fasten ist eine ernste Angelegenheit. Vorsicht vor Scharlatanen und persönlichen Erfahrungen, die zur Anorexie führen können!

LHCH: Führt die Entbehrung nicht zu einer Schwächung des Körpers?

FWT: Das Fasten bringt den Körper dazu, aus seinen eigenen Heilkräften zu schöpfen und damit seine Abwehrkräfte zu stärken. Der Begründer unserer Methode, Otto Buchinger, sprach von einem „Empowerment“ des Körpers. Der heutige Missbrauch von Impfstoffen und Antibiotika ist etwas anderes. Besonders im Zusammenhang mit chronischen Krankheiten! Durch das Fasten streben wir eine vorteilhafte metabolische und neurohormonelle Reaktion an: die Reserven werden mobilisiert, das Insulin sinkt, der Druck nimmt ab, überschüssiges Wasser wird ausgeschieden, usw., alles Reaktionen, die sich günstig auswirken. Der Arzt greift nicht im klinischen Sinne ein, sondern leitet Körper und Geist an, während sie wieder lernen, sich selbst zu verteidigen. Natürlich wird das Fasten bei fortgeschrittenem Krebs oder akuter Krankheit keinen direkten therapeutischen Nutzen haben!

LHCH: Wie sehen Ihre PatientInnen die Behandlung? Gibt es Widerstand?

FWT: Nicht unmittelbar, denn sie treten allmählich in das Fasten ein, dank Mono-Diät-Mahlzeiten, Tee, Brühen… Die Azidose-Phase, die nach 3 Tagen eintritt, kündigt den Beginn der Entgiftung des Körpers, aber auch der Übersäuerung des Blutes an. Es gibt unterschiedliche Behandlungsmöglichkeiten, um diese Phase, die dem eigentlichen Eintritt in die Fastenzeit, die manchmal 10 Tage bis zu einem Monat dauern kann, vorausgeht und medizinisch genau überwacht wird, abzumildern. Die PatientInnen lassen die produktive Welt, die Zeitpläne, den Druck hinter sich. Der Körper braucht viele Stunden nicht zu verdauen. Das Gehirn produziert sein eigenes Serotonin, das die Sensibilität für die Welt erhöht: Offenheit für das Lesen, die Natur, die Stille …

Kann das Fasten vielleicht dazu beitragen, all unsere sozialen Übel zu heilen?

FWT: Das Fasten hat auch auf der mentalen Ebene seine Grenzen. Es hat eine positive Wirkung auf Körper und Geist. Aber es kann die psychologische Betreuung nicht ersetzen, wenn die Probleme Stress, Alkohol, Überarbeitung, mangelnde Fähigkeit zum Glücklichsein sind. Wichtig ist es, dass die Ergebnisse des Fastens durch einen gesunden Lebensstil, eine gesunde Ernährung, Sport usw. stabilisiert werden. Ohne natürlich die Zeiten zu vergessen, in denen man sich loslöst, liest, meditiert, nachsinnt.

LHCH: Der ‘Krankheitsmarkt’, wie Sie ihn nennen, ist Ihr Lieblingsärgernis.

FWT: Unsere Medizin umfasst Medizin, Chirurgie, Interventionen… Sie greift zu schnell zu schwerwiegenden Behandlungen; oft aus wirtschaftlichen Erwägungen… Aber Vorsicht, wir dürfen auch nicht in die Religion der alternativen Medizin verfallen … Ich bin inspiriert von der integrativen Medizin, von Meditation, Yoga, aber nichts, nichts kann die Kraft einer Diagnose ersetzen, die mit den hocheffizienten Instrumenten unserer westlichen Medizin erstellt wird.

LHCH: Das Fasten führt im Idealfall zu einer Art Naturmedizin in Verbindung mit einer anderen Lebensweise?

FWT: Ja. Selbst diejenigen, die diese Methode mit der größten Ablehnung betrachten, akzeptieren den präventiven Aspekt des Fastens, die Nutzung als begleitende Praxis zur die Behandlung chronischer Krankheiten, den Zugang zu einer anderen Lebensphilosophie, in der in einer Zivilisation des „Zuviel“ weniger besser ist.

(Quelle: suedkurier.de)

Begeben Sie sich auf eine Reise durch das tägliche Leben der Astronauten!

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Die Eroberung des Weltraums und einen Spaziergang auf Mond und Mars können Sie im einzigen Vergnügungspark der Welt erleben, der ganz dem Weltraum gewidmet ist: Im EURO SPACE CENTER, in Südbelgien. Von 7 bis 77 Jahren, mit Freunden, Familie, Kollegen, während eines Praktikums oder eines Schulbesuchs geht es darum, mit dem eigenen Körper, aber auch mit der eigenen Intelligenz, mit der Zukunft der menschlichen Spezies zu experimentieren. Weit von der Heimat entfernt.

Die LHCH war zur Pressekonferenz eingeladen, bei der sich unser Journalist selbst von den vielen Aktivitäten überzeugen konnte.

„Mit umfangreichen Arbeiten, die sich über ein Jahr hinzogen, haben wir nun unser Euro Space Center völlig neu gestaltet, als einen Ort, der Sie aus der irdischen Welt herausführt, um Sie in die Gesamterfahrung anderer möglicher Welten im Universum eintauchen zu lassen, aber in unserer Reichweite: auf dem Mond und auf dem Mars“, erklärte der Direktor des Zentrums, Jean-Marcel Thomas, nach einer Rede vor einem Publikum voller europäischer und chinesischer Journalisten! „Ja, die Chinesen haben gerade eine zweite Raumsonde gestartet, die von der Insel Hainan aus auf dem Mars landen soll. Zeitungskorrespondenten wie Ren Min Ribao oder Jie Fang sind daher alle sehr gespannt auf unsere Simulationen, die zum Beispiel die Schwerkraft auf dem roten Planeten simulieren.“

So begaben wir uns also mit kindlicher Freude auf Entdeckungsreise.

Als erstes kommt der Spaziergang auf dem Mond! Ein individueller und sehr flexibler Mini-Kran hebt Sie elastisch an, sodass Sie sich fühlen, als ob Sie in Watte gehen! Die Schwerkraft beträgt nur ein Sechstel der Schwerkraft der Erde. Wir verbinden Sie absolut sicher mit diesem Mini-Kran und leihen Ihnen ein Virtual-Reality-Headset, das Sie in die Mondlandschaften eintauchen lässt! Erfahrung total! Gefühle garantiert. Aber das Unglaublichste ist, wenn sich die Schwerkraft ändert und die des Planeten Mars erreicht! Sie beträgt nur ein Drittel der Schwerkraft der Erde. Ein erstaunlicher Kontrast! Die Bilder des Helms ändern sich, um Sie in den sehr exotischen Landschaften eines Planeten mit warmen und pastellfarbenen Tönen willkommen zu heißen.

Dann entdecken Sie die Eindrücke der Mondlandung.

Mit Hilfe einer Aluminiumrutsche werden Sie zunächst auf eine Höhe von 4 Metern angehoben. Dann lassen Sie das Kabel los, und die Rutsche gibt Ihnen wie beim Verlassen des Shuttles das Gefühl, auf dem Mond angekommen zu sein. Sehr schön, aber seien Sie vorsichtig, Sie brauchen ein wenig Kraft, um das Kabel festzuhalten. Eine hübsche Vertreterin des WBT (Belgien-Tourismus Wallonie), der Agentur, die uns eingeladen hatte, musste das Seil auf halber Strecke loslassen. Alle lachten herzlich, besonders die Kinder, die da keine Probleme hatten!

Und schließlich die Spitze, der Weltraumrotor, wo wir die Schwerkraft 3G erlebten, die dem Druck (und der Beschleunigung) entspricht, die man beim Start einer Rakete spürt! Man betritt den Rotor, der rund ist und einen Durchmesser von 5 Metern hat. Dann steht man mit 7, 8 weiteren Personen mit ausgestreckten Armen an der Wand, und der Rotor beginnt sich zu drehen! Der Druck presst einen an die Wand. Dann verschwindet der Boden unter Ihren Füßen! Aber durch die Schwerkraft bleibt man gegen die Wand gedrückt! Als wir aus dem Rotor ausstiegen, haben wir zusammen mit den chinesischen Journalisten herzlich gelacht.

Es gibt auch eine Raumkapsel für Kinder, in der sie sich selbstständig drehen können! Die sehr professionellen Kamerateams des belgischen Fernsehens ließen sich keine Sekunde der kindlichen Freude entgehen, die ein Besuch in einer örtlichen Schule auslöste.

Aber jetzt ist der Intellekt gefragt! In vielen interaktiven Räumen wurden wir zu unserem Wissen über die Astronomie befragt. Es gibt auch viele lustige Geschicklichkeitstests, die einem zeigen, was von Astronauten in Bezug auf ihre psychologischen Fähigkeiten verlangt wird. Wir haben auch die Manipulationen von Mini-Robotern auf dem Mars ausprobiert, dank der Funksteuerungen, die mit den Maschinen verbunden sind, die sich auf einem sehr realistisch konstruierten Gelände befinden.
Kurz gesagt, es waren über zwei Stunden in einer anderen Welt!

Mehr Info.: https://www.eurospacecenter.be/fr/

Von Paris über Brüssel nach London: Chinesischer Tee kommt auf den Markt!

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DIE DREI BESTEN TEELÄDEN UND TEEHÄUSER IN EUROPA

Die weltweite Nachfrage steigt. Die Preise für die besten traditionellen Weine explodieren in China. Sternerestaurants nehmen Tee in ihre Karte und ihre Gerichte auf! Wird Tee wieder zu einem Gourmet-Produkt?

Die Briten verkauften für ihn Opium an China; die Bostoner Tea Party, die auf extreme Preise reagierte, initiierte die amerikanische Unabhängigkeit; er revolutionierte unsere Gewohnheiten. Und doch entwickelte sich der anfänglich aristokratische Tee schnell zu einem seelenlosen industriell gefertigten Beutel. Früher wurde er mit Zucker oder Zitrone serviert, dann wurde er mit – oft synthetischen – Düften aromatisiert. Doch dieses tausend Jahre alte, ursprünglich chinesische Getränk steht kurz vor seiner zweiten Revolution auf unserem Kontinent. Ein Zeichen? 100 Jahre nach der Weltausstellung von Panama, auf der chinesische Meister ihre prestigeträchtigen Tees präsentierten, hat Mailand den „Grands Crus“, deren Seltenheit und Qualität im Gegensatz zu unseren aktuellen Produkten steht, einen Ehrenplatz eingeräumt. Unsere Medien assoziieren natürliche Teeblätter ständig mit Gesundheit, mit der Zen-Welle. Besser noch, wir fangen an, ihn uns auf den größten Tischen vorzustellen, anstelle von Wein. „In Südchina wird Tee getrunken, während man die besten Dim Sum Ravioli probiert. Ich wollte diese Angewohnheit nach Frankreich bringen. Ich schaffe Arrangements zwischen der feinen Küche meiner Frau, Adeline Grattard, und den großen chinesischen Tee-Jahrgängen“, erklärt der in Hongkong geborene Chi Wah Chan, hinter Yam’Tcha, einer Sternenadresse in der Pariser Rue Saint-Honoré, begeistert. Grüner Tee mit Käse? Ein jodierter Roter zum Fisch? Dieser Trend wird als „Tee-Sommellerie“ bezeichnet.

Aber was ist ein „Grand Cru“-Tee im Vergleich zu unseren Earl-Gray-Tassen? Tournee der Großherzöge in London, das verführerische Paradoxon; in Paris, der Weltstadt der Gastronomie, und in Brüssel, wegen der Nähe und der Ernsthaftigkeit des Ansatzes.

Das andere England

Postcard Tea, in der Nähe der prestigeträchtigen New Bond Street in London gelegen, ist eine köstliche kleine Boutique, in der man sich hinsetzen und die besten asiatischen Weine probieren kann. Neben englischen Mischungen von sehr hoher Qualität gibt es meisterhafte chinesische Getränke, zu 120 Euro für 30 gr! Die Philosophie dieses Ortes ist vorbildlich: „Wir arbeiten mit kleinen Gärten mit großer Artenvielfalt, die an nebelverhangenen Bergen angelegt sind. Der Tee wird von Hand gepflückt und durch Oxidation oder Fermentation umgewandelt, um die 6 traditionellen Farben Grün, Weiß, Gelb, Blau-Grün (Oolong), Rot und Schwarz zu erhalten. Die Grands Crus sind Tees, die an die besten Anbaugebiete gebunden sind“, sagt Timothy d’Offay mit Leidenschaft. Die manchmal horrenden Preise lassen sich mit dem „Know-how der Handwerker, ihrer Geduld und der Qualität ihres Landes“ erklären. Und vor allem mit der Seltenheit dieser Herstellungsweise. Manchmal 50 kg im Jahr! „. In der Tat verlässt 1% der besten Tees China, das eifersüchtig über seine grünen Diamanten wacht. Wir sind weit entfernt von indischen und afrikanischen Fabriken. Ein Beispiel? „Der König der chinesischen Grüntees ist Long Jin. Beim Tee kann man von ‚cultivar‘ sprechen, so wie man beim Wein von der Rebsorte spricht. Diese Teesorte ist sehr selten, ebenso wie das Gebiet, in dem der echte Long Jin angebaut wird, nur ein paar Hügel südwestlich von Shanghai.“ 50 Gramm kosten 75 Euro. Wir nennen Ihnen das Jahr, das genaue Anbaugebiet, den Besitzer und den Namen der „Sorte“. Um einen sehr feinen Oolong zu probieren, der von dreihundert Jahre alten Bäumen aus dem Wudong-Gebirge stammt, sollten Sie auch bei der neuen Sternenadresse Fera at Claridge’s in Mayfair Halt machen. 25 Pfund pro Teekanne…

Von Paris anerkannt

Aber die Annäherung zwischen großen Tees und Weinen ist eine legendäre Geschichte, die sich zwischen Taiwan und der Stadt der Lichter entfaltet. Besuchen wir doch das mysteriöse und prestigeträchtige Maison des Trois Thés in Paris. „Madame Tseng, taiwanesische Schülerin des großen Meisters Zhang Tian Fu, bewahrte das uralte Wissen über Tee, das von Maos China vernichtet wurde. In den 90er Jahren kam Madame Tseng nach Paris, um ihre Schätze in den großen Pariser Palästen der Gastronomie vorzustellen. Sie präsentierte Tee als Wein und arbeitete auch schnell mit Önologen wie Jean-Claude Berrouet (früher Herr Pétrus) zusammen“, erzählt mit Nachdruck Fabien Maïolino, die rechte Hand von Madame Tseng Yu Hui. Sicher ist, dass die weltweit einzige weibliche Nase in diesem Bereich den Fünf-Uhr-Tee zum teuersten Gourmetprodukt der Welt erhoben hat. Ihr Keller beherbergt in der Tat „schwarze“ Tees, Pu Er genannt, die seit den 1950er Jahren auf natürliche Weise fermentiert werden und die die stolze Summe von 800.000 Euro wert sind, wobei der runde Ziegel aus gepresstem Tee 357 Gramm wiegt! Dieser Rolls-Royce des Tees wird sorgfältig gelagert und bringt echte Jahrgänge hervor, die zu einem goldenen Preis verkauft werden. Die einfachste Verkostung von großen Weinen kostet 20 Euro.

Wer die legendären Pfannkuchen von Olivier kennen lernen möchte, allerdings in erschwinglicheren Versionen, kommt wie viele andere nach L’Heure Bleue in Brüssel, wo er vom französischen Spezialisten Olivier Schneider ausgewählten Pu Er anbietet. Wir gewinnen an Rückverfolgbarkeit, aber beim Träumen könnten wir verlieren …

Brüssel in der Oberliga

Wussten Sie, dass in Brüssel ein chinesischer Roter Tee, Jin Jun Mei, für 500 Euro für 100 Gramm erhältlich ist? Er wird zu 20 g verkauft. Aber noch einmal zur Rückverfolgbarkeit: Wie kommt ein Teejäger wie San Mao, der für die chinesische Tee-Abteilung der UNAMI arbeitet und für die Verkostungs-Workshops „Les Feuilles Vertes“ verantwortlich ist, an so seltene Blätter? „Das war schon das Problem von Pionieren wie Mariage Frère oder dem Palais des Thés. Ohne direkten Zugang zu China waren sie in den 1980er Jahren von großen deutschen oder englischen Importeuren abhängig, die das zu importierende Produkt definierten: Teemischungen aus verschiedenen Gärten, zu wenigen Dollar pro Kilo. Von Terroir Grands Crus war nicht die Rede. Aber auf diese Weise wurde der Tee demokratisiert. Aufgrund der wachsenden Nachfrage nach raffinierten Tees muss ich heute durch die großen chinesischen Terroirs reisen und die begrenzte Produktion mehrerer Meister verfolgen, die an ihr Know-how und die natürliche Qualität ihres Gartens gebunden ist. Ich komme mit bestimmten Kriterien und begleite oft den Prozess der Teegestaltung.“

Einzigartig in Belgien – Christophe Hardiquests Bon-Bon ** kann sich rühmen, diese chinesischen Grands Crus anzubieten, die seine feine, kunstvolle Küche begleiten. „Die Komplexität dieser großartigen lokalen Tees, ihr Reichtum an Aromen, inspirieren mich mit originellen Akkorden. Ich zum Beispiel, der ich gern Bitteres mag, finde dieses raffinierte Aroma in einem grünen Frühlingstee. Ich habe auch gerade ein Oronge-Pilzgericht mit einem großen Original Lapsang Souchong kombiniert. Die rauchige, torfige Note erinnert an die nussige Seite von Amanita und verstärkt sie noch. Darüber hinaus serviere ich diesen fast lauwarmen Tee so, dass sich sein Geschmack perfekt mit den Aromen des Pilzes vermischt.“

Die kleinen Teeblätter könnten sich in unseren kalten nördlichen Ländern keine größere Anerkennung erträumen!

Serie: Verlieben Sie sich in China – TU LOU

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Für diese erste Einladung zu einer Reise, bei der sich die LHCH von Europäern leiten lässt, die wirklich bereits in China waren, haben wir die Ehre, Michèle Koltz-Chedid, Malerin und Fotografin, Tochter des großen französischen Schriftstellers Andrée Chedid, zu begrüßen.

DIE GÄSTE * DES FUJIAN

土楼

Die Erbauer des TU LOU

Sie glauben mir das vielleicht nicht, aber es gibt in China eine Region in der Provinz FUJIAN, wo alte kaiserliche Damen seit jeher in auf der Erde stehenden Ufos leben!

Allerdings heißen diese Behausungen dort „TULOU“!

Ich lüge Sie nicht an: Ich war im Frühjahr 2009 dort ** und ich träume davon, wieder dahin zu reisen!

Es handelt sich um riesige Wohnhäuser, die meisten von ihnen kreisförmig, und einige stammen noch aus dem 17. Jahrhundert.

Die Wände bestehen aus verdichteter Erde, die mit Kalk, Sand, Reis und Bambus verstärkt ist.

Das Dach aus grauen Terrakottaziegeln deckt nur den äußeren Rand des Gebäudes ab, sodass man den gesamten Innenraum auch von ganz weit oben einsehen kann: einen kleinen Tempel in der Mitte und Holzböden rundherum, von denen jeder eine bestimmte Funktion hat. (Lagerung von Getreide, Reinigung von Kleidung, Mahlzeiten, Schlafzimmer usw.)

Alles ist wunderschön, die Landschaft, die Gebäude und ihre Bewohner, die „HAKKA“.

Schön und friedlich und man kann dort noch von Tee und Getreide leben!

Wir bieten Ihnen eine Handvoll kleiner, fein gerollter Kugeln an: Den „Guanyin-Frühlingstee“.

Man wird Ihnen stolz die bunten Plakate mit Maos Flagge zeigen, und man wird Ihnen sogar den Eindruck vermitteln, dass er noch lebt, die Zeit ist hier stehen geblieben! Aber es kommt nicht in Frage, eines dieser Plakate wegzuwerfen, denn dass sie an der Wand hängen, ist ein Zeichen der Loyalität.

Die jüngeren Generationen besuchen ihre alten Verwandten, die fast als einzige dort leben.

Wir wollen die Namen dieser Kunstschätze auflisten, ohne sie aber alle zu nennen: ZHENGCHENGLO in Hukeng.

Der TIANLUOKENG-Komplex im Landkreis Nanping, mit den Tulou HUAYUAN, HEGUI, SE CAI YI TONG (dies sind die meistfotografierten), GAOBEI Tulou *** („der König der Tulou“), bestehend aus mehreren Gebäuden: CHENGQI LO, SHIZE LO (wo wir den beiden Schönheiten von 86 und 85 Jahren begegnet sind), QIAFU LO, WU YUN LO (Ende der Ming-Zeit!).

Und wenn man großes Glück hat, kann man ein paar Nächte in einer kleinen Klosterzelle verbringen, im kleinen Tulou des Hotels „Qingde“, wo auch die Küche exquisit ist!

Michèle Koltz-Chedid
* „Hakka“ wird als „Gast“ übersetzt
** 2008 von der Unesco als „Weltkulturerbe der Menschheit“ aufgeführt.
*** Yongding, im Südwesten von Fujian
Anmerkung der Redaktion: Bauwerke des Volks der Hakka gibt es auch in anderen Provinzen Chinas: Hunan, Jiangxi und Guangdong.
Urheberrecht für die Fotos: Liu Li

Wir identifizieren neue Potenziale, entwickeln sie und setzen sie um

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DAS WIRKLICHE CHINA KENNENLERNEN – Das Europäische Institut für Asien-Studien (EIAS)

Da in diesem Jahr der 45. Jahrestag der Aufnahme diplomatischer Beziehungen zwischen der EU und China begangen wird, erörtert und reflektiert der EIAS-Geschäftsführer Axel Goethals in einem Interview mit der LHCH den aktuellen Stand der Dinge sowie die Herausforderungen und Chancen in der Beziehung zwischen den beiden Regionen.

Können Sie uns etwas über das EIAS und Ihre Arbeit erzählen?

Das EIAS wurde 1989 als Institut für politische Forschung gegründet. Zu unseren Mitarbeitern gehören eine Reihe von Personen, die seit vielen Jahren und in verschiedenen Regionen mit Asien zu tun haben, mit Ostasien, Südostasien, Südasien und Zentralasien. Unsere Arbeit ist besonders interessant, weil wir der Meinung sind, dass ein Think Tank „bahnbrechend“ sein sollte, das heißt, dass er neue und langfristige Möglichkeiten der Zusammenarbeit in den Beziehungen zwischen der EU und Asien identifizieren sollte. Darüber hinaus identifizieren wir diese neuen Möglichkeiten nicht nur, sondern wir entwickeln sie auch und setzen sie um. Wir sind der Meinung, dass ein Think Tank sowohl bahnbrechend in Bezug auf Ideen sein als auch diese praktisch umsetzen sollte, sonst verkommt er zur Fachsimpelei.

Der Schwerpunkt des EIAS lag schon immer auf Ostasien und auch auf China. Tatsächlich haben sich viele beim EIAS tätige Leute seit den 1960er und 1970er Jahren mit Asien beschäftigt (mich eingeschlossen). Mein erster Besuch in China fand in den 70er Jahren statt, und seitdem habe ich die Region häufig besucht. Ich muss sagen, dass wir in China in den letzten 50 Jahren enorme Erfolge beobachtet haben. Natürlich ist nichts vollkommen, und es gibt noch viel Raum für Verbesserungen, aber das gilt auch für Europa.

Wie sehen Sie die Beziehungen zwischen der EU und China?

Ich denke, es lassen sich zwischen der EU und China viele Parallelen ziehen. Die EU an sich ist eine sehr gute Initiative, aber wir haben auch noch einen langen Weg vor uns. Allerdings gibt es in der EU immer die Tendenz, anderen Ländern zu sagen, wie sie sich verhalten oder was sie besser machen sollen. Ich glaube, wir haben zu Hause genug Themen, die vorrangig behandelt werden sollten. Deshalb sollten wir uns zuerst auf uns selbst konzentrieren, wie z.B. auf das gute Funktionieren der EU, sowohl politisch, sozial als auch wirtschaftlich, bevor wir anderen sagen, was sie tun sollen.

Was China betrifft, so hat das Land einen anderen Ansatz und ein anderes System. Eine wesentliche Beobachtung ist, dass wir in den letzten 50 Jahren einen großen Aufschwung der gesamten Gesellschaft erlebt haben. Es bleibt noch viel zu tun, aber die Ergebnisse sind recht beeindruckend.

Angesichts der zunehmend angespannten Beziehungen zwischen den USA und China ist es nicht Sache der EU, ein bestimmtes Land einem anderen vorzuziehen. Wir sollten in der Beziehung zu China unseren eigenen, europäischen Ansatz entwickeln und nicht vergessen, dass die EU für Peking sowohl der größte Markt als auch der größte Handelspartner bleibt.

Die Tatsache, dass sich die EU aus 27 unterschiedlichen Mitgliedsstaaten zusammensetzt – jeder mit seiner eigenen Stimme, während die EU als einheitlicher Block agiert – kann im Vergleich zu anderen globalen Hauptakteuren eher verwirrend oder schwach erscheinen. Diese Vielfalt der Stimmen kann jedoch auch eine Stärke sein. Im Umgang mit der EU sollte China besonders darauf achten, mit der EU als Block zu verhandeln, und nicht den Fehler machen, mit den Mitgliedsstaaten einzeln zu verhandeln. Dies würde möglicherweise zu einer negativen Wahrnehmung in Brüssel führen, wo China dann vielleicht als Land wahrgenommen wird, das ein anderes Spiel spielt. Die EU ist ihrerseits darum bemüht, keine Abkommen mit den chinesischen Provinzen statt mit der Zentralregierung abzuschließen, und sie verlangt daher von China das gleiche. Wenn China mit der EU Geschäfte machen will, ist es wichtig, dass es sein Augenmerk weiterhin auf die EU richtet.

Was sind Ihrer Meinung nach die Prioritäten in der Beziehung zwischen der EU und China während der deutschen Ratspräsidentschaft der Europäischen Union?

Der EU-China-Gipfel in Leipzig wurde verschoben, stattdessen fand am Montag, den 14. September, ein virtuelles Treffen statt. Aber ein virtuelles Treffen auf dieser Ebene kann niemals ein reales Treffen ersetzen, und wir hoffen, dass noch während der deutschen Präsidentschaft ein persönliches Gipfeltreffen in Leipzig stattfinden kann. Auch wenn die Präsidentschaft in der zweiten Jahreshälfte immer etwas kürzer ist als in der ersten (wegen der Sommer- und der Weihnachtspause), enthält die deutsche Agenda einige wichtige Punkte zu China:

1)    Die Notwendigkeit, das umfassende Investitionsabkommen (CAI) zwischen der EU und China zum Abschluss zu bringen. Es wäre ein sehr wichtiger Schritt, wenn das CAI während der deutschen Ratspräsidentschaft abgeschlossen werden könnte, da es für beide Seiten eine bedeutende Vereinbarung ist.

2)    Vorantreiben der EU-China-Agenda 2025: Diese Strategie ist längerfristig angelegt und behandelt Themen wie gute Regierungsführung, Transparenz, fairer Wettbewerb, Gegenseitigkeit usw.

Aufgrund der neuen Spannungen zwischen den USA und China besteht die Möglichkeit, Abkommen zwischen der EU und China abzuschließen, die einen soliden Rahmen schaffen sollen, auf den sich die Geschäftswelt verlassen kann. Im Geschäftsleben unterscheiden sich das chinesische Wirtschaftsmodell, die Denkweise und der Ansatz Chinas von dem in der EU. Deshalb ist es wichtig, dass wir Europäer uns bemühen, die chinesische Vorgehensweise zu verstehen, anstatt sie zu kritisieren oder anzuprangern. Insgesamt wäre es bereits eine große Leistung, wenn während der deutschen Ratspräsidentschaft diese beiden oben genannten Hauptpunkte erfolgreich abgeschlossen werden könnten.  

Sollte die EU im Umgang mit China wirtschaftliche und politische Fragen trennen?

Ich denke, die EU sollte sich auf ihre eigene Agenda konzentrieren, so wie die Vereinigten Staaten ihre eigene Agenda haben. Wir sind als Block stark genug und wirtschaftlich klug, und so brauchen wir keine Angst vor uns selbst zu haben. Wir sollten im Umgang mit China politische und wirtschaftliche Fragen trennen und dabei die innenpolitischen Errungenschaften berücksichtigen, die wir seit 1945 erreicht haben – auf beiden Seiten. Die EU und China sind natürliche Partner, und als solche sollten wir uns auf die positiven und konstruktiven Seiten konzentrieren.

Islamic Separatism v.s. Republic Values, Which Needs Be Corrected In Europe?

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The terror attack happened to a French history teacher, Samuel Paty, on 16th October, causing grave repercussions for entire France as the murder transmits a sign that some Muslims refuse to accept and also try to twist or even eliminate one of the core values, freedom, of France as in their understandings, religion superiors everything and everything should be corrected and directed by the religion. However, “the law is clear: we have the right to blasphemy, to criticize, to caricature religions,” said French President Macron, and he has decided to take intense actions towards Islamic separatism and extremism.

“The future of a society depends on the values children grow up with,” said Romy Strassenburg, editor-in-chief for the German edition of Charlie Hebdo. From this point, both the Islamic community and French society want to define and manage the role school has to play. French society aims to respect the republic, but the Islamic community requires to worship the religion. According to the data from France’s national education department, from September 2019 to March 2020, there were 935 cases against educational secularization in school, 57% of problem makers were students, but parents started to direct the case more and more. “An attack on a teacher is an attack on the republic,” concluded Romy.

To protect the republic, Macron announced to dissolve the “Cheikh Yassine Collective”, a pro-Palestinian organization including around 2,000 people, created in 2004 by radical Islamist Abdelhakim Sefrioui who direct encouraged the terror attack against Paty. Gérald Darmanin, France’s interior minister wants to dissolve Collective against Islamophobia in France (CCIF), BarakaCity, and the Pantin mosque in Seine-Saint-Denis as they spreading hate speech against Paty. The Pantin mosque will be temporarily closed to rectify itself for 6 months since 21 October. Many politicians including Éric Dupond-Moretti, minister of justice, and Marlène Schiappa, minister of gender equality and the fight against discrimination, call for stricter regulation of spreading separatism and extremism online. Till now, at least 80 cases related to the terror attack has been processed. 231 foreigners who are in the FSPRT, the file for the prevention of terrorist radicalization will be deported shortly. The security of schools across France is strengthened, and all provinces will collect Islamic caricatures from Charlie Hebdo and show more students to build a secularistic spirit.

Secularism is a cornerstone of the republic, which was related to the powerful Catholic Church. France successfully separated it and state to reduce the deep and wide religious influence, and the idea of affairs now applies to all religions as well in France. There is no place for religions in the public sphere, which is a rising social conflict in current France with the largest Muslim population in Europe.

The determined actions of the French government led by Macron have drawn fire in the Islamic world. Turkey, Iran, Jordan, Kuwait, Qatar, Algeria, Sudan, Palestine, and Morocco. They all criticize the caricatures from Charlie Hebdo, and they think the actions and words from French politicians hurt foreign relations. Turkish president Recep Tayyip Erdoğan criticizes that Islamophobia in Europe has reached levels comparable to the treatment of Jews before WWII. He questioned the mental health of Macron as the latter mentioned Islamist separatism, which for Erdoğan is just freedom of faith. He also calls for a boycott of French products, which is unofficially ongoing in many Muslim countries since last weekend. In many grocery stores in Qatar, French products had been removed from the shelves such as instant yeast, chocolate bar, cheese, etc. Also, decades of French websites were under cyber attack Sunday over anti-France and supporting Islamism remarks, such as the victory of Mohammad, the victory of Islamism, France goes dead, etc.

Source: Aljazeera

Macron never said that he aims to tackle all Muslims or Islam, “ …what we must tackle is Islamist separatism…which claims that its own laws are superior to the Republic’s…Our challenge today is to fight against this abuse which some perpetrate in the name of religion, by ensuring that those who want to believe in Islam are not targeted and are citizens of our Republic in the full sense,” said him in a speech on 2 October, even before the case of Paty.

However, the death of Samuel Paty receives no pity from many Muslim countries, such attitude from the Islamic world is considered as an ignorant, acceptance or even support of Islamic extremism and separatism in France as they “legalize” the terror attack as a punishment for unrespect of Islam, which is unacceptable in many European countries.

Many non Muslim countries wish that Muslims living there can have deep understandings and full recognitions of the country’s values, which is hard to achieve in most of cases. The religious power of Islam hasn’t ever been weakened heavily or separated from any country, to make process will be considered as declaring the war against Islam. As the atmosphere between France and the Islamic world gets intense, many European countries including Italy, Netherlands, Austria, and Portugal choose to be against Islamic separatism and extremism, stand for republic values, and protect the common interests of the EU as the EU is not another Islamic world, and Islam won’t be allowed to dominate European society.

(Source: DW / Euronews / France Diplomacy)

How American Tech Company Uniting The Government Makes Money By Violating The Human Rights Of Prisoners

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Nowadays internet access has become a basic existence and a need for people to maintain kinds of relations, to enjoy entertainments, to purchase necessities, etc. However, for millions of American prisoners, every attempt to communicate with the outside of the world requires money, “every” here represents an unbelievable greedy rule in the American prison system, led by a tech company – JPay.   

The founder of JPay, Ryan Shapiro has never been into the prison but his services gradually replaced others and have a dominating trend in American prisons. JPay began in  2002 as a prison money-wiring service, offering a faster alternative for families who wanted to pay the order of their incarcerated loved one. In 2004, JPay launched e-messages services. In 2011, JPay pitched its products and services to the National Association of State Procurement Officials and the Multi-State Corrections Procurement Alliance, associations that secure contracts for state government, including prison systems. According to the latest research from the prison policy initiative, the American criminal justice system holds almost 2.3 million people in different levels of prisons. JPay has loyal, or no other choice customers. 

The tech industry outside the prison is very competitive, tech companies need to spend millions of dollars on feature improvements to maintain customer loyalty, which is never a concern for JPay as prison provides perfect loyalty despite bad services. Its technology is very outdated along with overcharging features,  fees increase as the security of the prison increases. For example, the fees for each transaction within $20 could charge $4.95 and within 300$ could be as high as $11.95. Other functions are charged by the usage of “stamp”, which could be as expensive as $0.33. The fee of email is charged by the length of messages and the amount of attachment. Every page and attachment requires one “stamp”. Using videograms requires four stamps, and making a call can charge $1 per minute. Meanwhile, the wages of prison work haven’t been increased for years, prisoners need to work over years but only earn $0.12 per hour to purchase their rights from JPay regularly.

Just in 2014, prisoners sent over 14.2 million emails and made 650,000 mobile payments through its system. JPay has already occupied over 1,200 facilities in 34 states, which gives it an advantageous position in the prison tech market. In the past, prison commissaries had always made a small profit by selling paper, envelopes, and stamp. With JPay, the prison system makes huge profits from its massive orders, the common interests tied the government and JPay tightly. Many prisons confiscate personal electronic devices in the name of security so that the only possibility to reach the outside is to pay for JPay. Since the beginning of 2016, JPay stops to provide its machine for free, any prisoners must pay $129 to buy their new devices with only a few features. In June 2016, JPay adjusted its user agreement that it owns and can sell any contexts spread or created on it.

Availability of JPay’s Services in Prisons acorss States

About its unreasonable and unfair rules, “we have nothing more to say on the matter,” said Jade Trombetta, JPay’s senior manager of brand marketing and social media. Many prisoners or their families tried to make complaints or to bring suits, but any information may be against the company will be intercepted, and the prisoner system will take some action to punish prisoners, like to cut off their connections with the family.  

Andrew Coyle and Helen Fair from Institute for Criminal Policy Research at Birkbeck, University of London addresses humanitarian concerns of prisoners that though they lose the right to free movement, remain other rights as human beings. One of the most important rights is the right to contact their families, and their family members have the equal right to contact them outside too. The loss or restrictions of family visits should not be used as a punishment under any circumstances. The main international human rights instruments are very specific about universal rights, for example, the Universal Declaration of Human Rights, Article 12 rules that “no one shall be subjected to arbitrary interference with his privacy, family, home or correspondence.”

However, the American authorities don’t think JPay is infringing upon prisoner’s rights as everything is written clearly in the contract and agreed upon before to use. Federal law states that consumers cannot be forced to accept salaries or government benefits through electronic methods; they must have another option, such as cash or check. Since prison release cards are not considered government benefits, though JPay still faces some ongoing lawsuits against its services across the U.S., it doesn’t respond to many of these requests.

For Shapiro, his business is expanding pretty well, “a flood of requests for proposals from state agencies looking for prison tablets,” “there is no point in fighting it,” he doesn’t disclose the company’s further financial information, but concludes that it “has the largest footprint in corrections in the country”.

(Source: Human Rights Defense Center / JPay / Business Insider / the Guardian / Prison Studies)

Japan Plans For Years But Informs The World Now That It Will Dump Radioactive Water Into The Pacific

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After nine years of struggles to deal properly with the contaminated water due to nuclear leak, recently, the Japanese government has decided to start to pour the contaminated water into the Pacific in 2020 and to finish the process within a decade of years. Currently, more than one million tonnes of contaminated water is held in around one thousand tanks at the Fukushima Daiichi site, and the amount of water keeps increasing but the availability of tanks will be run out by the summer of 2020. “The only option will be to drain it into the sea and dilute it. The whole of the government will discuss this, but I would like to offer my simple option,” said Harada Yoshiaki, minister of the Environment and State for Nuclear Emergency Preparedness.

Transition of Different Types of Water Stored in Each Tank Area from 2013 to 2015

The gradual release of massive amounts of treated but still radioactive water being stored at the tsunami-wrecked Fukushima nuclear plant will bring a negative impact on at least the local ecosystem. Though the final plan designed with properly treated solutions, promised the Japanese government, will be released end of this month, still causing controversies worldwide.

Tokyo Electric Power Company (Tepco) has tried to deal with the buildup of contaminated groundwater when mixing with water used to protect the three damaged reactor cores from melting since March 2011.

Water Treatment Flow Diagram of Tepco

Tepco uses multiple facilities including Multi-nuclide Removal Facility for advanced liquid processing system (ALPS). After the concentration of Cesium and Strontium contained in the contaminated water is reduced, ALPS eventually removes most of the radioactive materials except Tritium.

Structre of Operation of ALPS

Tepco wants to remove radionuclides from the excess water but fails to rid the water of many nuclides due to technical limitations. There are other contaminants besides tritium in the water stored in its tanks, some of them require over half a century’s careful treatment.

Target Radioactive Materials to Be Removed by Tepco

In 2013 when Japan joined the bid to host the Olympics and Paralympics, prime minister Shinzo Abe, assured the international community that the situation and procedure of radioactive water treatment were and would continue to be under control. But on March 24, according to the latest report on handling ALPS treated water of Tepco, the power station has stored tritium concentration about 730,000 Bq/liter, around 860 trillion Bq tritium in total. The disposal of the ALPS treated water must be completed when the decommissioning itself, which aims to complete within 30 years after this year, is completed, and it should be assumed that the continuation of storage will end after the decommissioning.

But the storage of tanks will be run out around 2022, so Tepco doesn’t reserve enough space to finalize its process. Though Tepco admits that it is crucial to proceed with the decommissioning and contaminated water management within the existing site area, as removing radioactive materials and placing them outside will increase the risk, the time to transfer these wastes to an off-site location for the continuation of storage in tanks is long along with the construction of new equipment. Therefore, Tepco believes that discharge into the sea and vapor release are the practical options as they are fast, economic, and applied by many nuclear facilities in other countries.

Annual Tritium Release from International Nuclear Facilities

Tepco claims that the number of radioactive materials other than tritium will be reduced as much as possible. And even it will study dilution of tritium as a rate equivalent to that for discharge into the sea, as against the regulatory concentration limit of tritium in the atmosphere (5 Bq/liter). Also, the dilution rates of tritium concerning operational standards for “groundwater bypass” and “sub-drains” (1,500 Bq/liter) are below the regulatory concentration limit for tritium in seawater (60,000 Bq/liter).

Concept of Discharging into the Sea Facility

Tepco asks to use mass media, social media to improve the overseas transmission of information so that the international community will give full understanding and accept the “reasonable” solution. Though Japan assumes that it can control the situation with well regulation in the future, any decision to dispose of the radioactive water would affect the local environment, the nature needs a longer time to adapt changes. The decision will affect not only Japan but also nearby South Korea or even other countries.

Japan has already failed the world on treatment of the issue in past nine years. Obviously, it has planned to dump its radioactive water into the sea for years, they just avoided to reveal it or choose the best timing when it’s too late to be rejected by the surroundings to do it. Small Japan always has a big plan to strike the world harshly, we are close to the end of 2020, and it will start to dump its wastewater in 2022, no matter the world is ready or not, making promises at first to proceed with the plan is inevitable. If Japan failed to treat the issue well like these years, it will be too late.   

(Source: Tokyo Electric Power Company Holdings / the Guardian / National Geographic)

French Teacher Beheading: Republican Values Are Never Recognized By Islamic Extremism

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At 5 pm on 16th October, Samuel Paty, a history teacher of a middle school in Conflans-Sainte-Honorine, a city of province Yvelines close to Paris, was beheaded by an Islamic extremist.

The tragedy is confirmed due to the class discussion held by Paty after he showed caricatures of Islam’s Prophet Muhammad, and he asked Muslim students out in case they felt uncomfortable. The caricatures were made by Charlie Hebdo, a famous French satirical weekly magazine publishing articles and producing cartoons about the far-right, religion, politics, and culture, which makes it a target of terrorism. There were three terrorist attacks in 2011, 2015, and 2020. All of them were connected to a number of controversial Muhammad cartoons that it published as Islamists thought that Charlie Hebdo didn’t respect Islam, for many french, it’s just press freedom. Professor Paty asked students to think “a dilemma: to be or not to be Charlie,” a common discussion adopted in “moral and civic education” class. “To be Charlie” represents blasphemy but isn’t prohibited by law, “not to be Charlie” means to admit that Charlie Hebdo provokes Islamists along with potentially risky attacks.

Defined in Declaration of the Rights of the Man and the Citizen of 1789, “the free communication of thoughts and opinions is one of the most precious human rights: any citizen can therefore speak, write, print freely, except to answer for the abuse of this freedom, in the cases determined by the law,” which allows french to provoke, criticize the religion but they can be sued if others feel insulted. Charlie Hebdo was sued several times for its religious caricatures.

Apparently for the suspect the freedom of opinion and expression is based on full respect of his religion. According to testimonies from the suspect’s relatives, he spent more time in strengthening religious beliefs online rather than make connections in reality. He read the post of Brahim Chnina, an unsatisfied parent of a Muslim student in Paty’s class, and the video of Abdelhakim Sefrioui, an Islamic extremist, who published the personal information of Paty and encouraged supporter to take action. He contacted a parent of a Muslim student in Paty’s class many times and he paid at least two students to know the appearance of Paty. After a long time and full preparation, he killed the teacher.

The suspect shot dead about 600 meters from its crime scene after he tried to attack the police with the same knife. He has been identified as an 18-year-old Moscow born Chechen refugee named Abdullakh Anzorov.

Abdullakh Anzorov

Chechnya is a predominately Muslim Russain republic in the North Caucasus. France has offered asylum to many Chechens since the Russian military waged war against Islamist separatists. The case is widely considered as rising Islamic extremism challenged republican values, an “Islamic terrorist attack”, called the French President Macron, “a citizen has been murdered today because he was a teacher and because he taught freedom of expression,” “terrosits will not divide France, obscurantism will not prevail,” said him.

Chechnya’s Location

For decades of years, French society has been suffering hatreds such as antisemitism, xenophobia, anti-democracy, Islamic extremism, etc. Here the radicalism and extremism refer to the Islamic extremism at first, who causes more crimes and increases horrible social impacts. The French government has realized the severity of it and started to strengthen deradicalization, or more precisely, to prevent the radicalization and to fight the Islamic extremism, especially after a series of terror attacks in 2015.

France has between five and six million practicing and non-practicing Muslims, around 9% of the population, which makes Islam the second strongest religion in the country, and makes the French Muslim community the first powerful community in Europe. The amount of Muslims keeps increasing due to multiple reasons or resources such as birth passion, illegal immigrants, political refugees, receiving members from bigamous marriage, etc. France is willing to accept diversity, but not separatism, and not the religious superiority at all.

The strong separatism from France of some extreme Islamists pushes the French government to monitor them more. France has formed an operating system including multiple level institutions led by the central government. In this system, Interministerial Committee for the Prevention of Crime and Radicalization (CIPDR) is the core existence.

Prevention of Radicalization from Reporting to Preventive Care of the French Government

“For radicalization, we designate the process by which an individual or a group adapts a violent form of action, directly linked to an extremist ideology with political, social or religious content which challenges the established order on the political, social or cultural level,” defined Farhad Khosrokhavar, Franco-Iranian sociologist, director of studies at School of Higher Studies in Social Sciences (EHESS). He locates three elements of “radicalization”: violence, ideology, and self-isolation, and clearly points out that extremism is not a sudden change but a long time process.

The process usually begins with family education, so the prevention program of the French Government has a huge portion of family reports. However, an extremist isolating from the social environment is always tied closely with his/her community, and his/her surroundings or supporters are unlikely to help the government to be against themselves. To many loyal Muslims, transforming them into qualified republican citizens may threaten the fundamental interests of Islam, there are obvious difficulties to process the program well in the reality, but France is trying, and all the Europe tries so too.  

(Source: France24 / Time / La Toupie / Le Gouvernement de la République Française / Maphill / Franceinfo)