Einem vor kurzem veröffentlichten Bericht über die Beschäftigungssituation von zurückkehrenden chinesischen Auslandsstudenten im Jahr 2022 zufolge hat die Zahl der Studenten, die zur Arbeitssuche nach China zurückgegangen sind, einen neuen Höchststand erreicht. Gleichzeitig steigt auch die Nachfrage chinesischer Unternehmen nach Talenten, die im Ausland ausgebildet wurden.
Seit 2020 sei die Zahl der in China Arbeit suchenden Rückkehrer erheblich gestiegen, so der Bericht weiter. Im Vergleich zu 2021 sei die Zahl der Rückkehrer im Jahr 2022 um 8,6 Prozent gestiegen.
41,4 Prozent der zurückgehenden Studenten haben den Statistiken zufolge ihren Abschluss in Großbritannien gemacht, gefolgt von Australien mit 20,3 Prozent und den USA mit 9,0 Prozent, was dem Stand von 2021 entspricht. Die Zahl der heimkehrenden Studenten aus Malaysia, Japan und Singapur stieg im Jahr 2022 im Vergleich zum Vorjahr deutlich – jeweils mit einer Wachstumsrate von 66,1, 50,9 beziehungsweise 37,7 Prozent. Die Zahl der zurückkehrenden chinesischen Auslandsstudenten aus Kanada, Deutschland, den USA und Australien ging im Vergleich zum Vorjahr zurück.
Der Umfrage zufolge erklärten 58 Prozent der chinesischen Studierenden, die sich für eine Rückkehr in ihr Heimatland entschieden haben, dass das Leben in China angenehmer sei. 40 Prozent der Studierenden entschieden sich für eine Rückkehr, weil sie sich mehr mit dem kulturellen Umfeld in China identifizieren. 32 Prozent gaben an, es gebe in China mehr Beschäftigungsmöglichkeiten, während 22 Prozent sagten, die Wirtschaft in China werde sich schneller erholen und es stünden mehr Beschäftigungsmöglichkeiten zur Verfügung.
Bei den bevorzugten Arbeitsplätzen der Rückkehrer lag die Bildungs- und Berufsausbildungsbranche im Jahr 2022 mit 27,8 Prozent an erster Stelle, während freiberufliche Dienstleistungen und Beratung sowie Internet und E-Commerce mit 14,3 Prozent beziehungsweise 11,1 Prozent an zweiter und dritter Stelle standen.
Das durchschnittliche Gehalt von zurückgekehrten chinesischen Auslandsstudenten stieg das dritte Jahr in Folge und lag 2022 bei 14.680 Yuan RMB pro Monat, was einem Anstieg von 961 Yuan RMB und 7,0 Prozent gegenüber 2021 entspricht.
Das 20. Zentralkomitee (ZK) der Kommunistischen Partei (KP) Chinas hat seine zweite Plenarsitzung am Sonntagnachmittag in Beijing begonnen. Der Generalsekretär des ZK, Xi Jinping, legte im Namen des Politbüros einen Arbeitsbericht vor.
Auf der Plenarsitzung werden der Entwurf des Programms für die Reform der Partei und der staatlichen Institutionen, die vorgeschlagene Namenliste der Kandidaten für die Führung der staatlichen Institutionen, die das Politbüro der Ersten Tagung des 14. Nationalen Volkskongresses (NVK) einreicht und die vorgeschlagene Namenliste der Kandidaten für die Führungspositionen des Landeskomitees der Politischen Konsultativkonferenz des Chinesischen Volkes (PKKCV), die der ersten Tagung des 14. PKKCV-Landeskomitees empfohlen wird, überprüft.
Der Li-Kanal befindet sich in Huai’an, Provinz Jiangsu. Es ist der früheste ausgegrabene Abschnitt des Kaiserkanals. Der Kanal sieht nachts wunderschön aus.
Am Freitag, dem ersten Jahrestag des bewaffneten Ukraine-Konfliktes, fanden in ganz Deutschland Anti-Kriegs-Demonstrationen statt. Die Demonstranten forderten friedliche Lösungen für ein Ende des Krieges und warfen den USA die Verschärfung von Konflikten zur Aufrechterhaltung ihrer Hegemonie vor.
Anlässlich des Jahrestages versammelten sich Menschen am Brandenburger Tor in Berlin. Sie schwenkten Plakate und riefen Parolen für ein Ende des Krieges und für Friedensgespräche. Seit dem Ausbruch des Konflikts vor einem Jahr sind viele Städte verwüstet worden. Die negativen Auswirkungen sind auf der ganzen Welt zu spüren.
Die Organisatoren der Kundgebung vertraten die Ansicht, dass der Westen unter Führung der USA den bewaffneten Konflikt mit kontinuierlicher Militärhilfe absichtlich eskaliert und verlängert. Einige Demonstranten meinten, dass die Ursache des Konflikts zwischen Russland und der Ukraine in hegemonialen Bestrebungen der USA liege. Das Land habe verschiedene Konflikte und Unruhen in der Welt direkt oder indirekt gestiftet, wobei Russland und die Ukraine die jüngsten Opfer seien, so einige der Demonstranten in Berlin.
Von der Ukraine-Krise profitieren die USA, während Deutschland geschädigt wird. Dies sagte der AfD-Bundestagsabgeordnete Petr Bystron, Obmann des Auswärtigen Ausschusses, vor Kurzem in einem Exklusivinterview mit der China Media Group (CMG).
Seit der umfassenden Eskalation des russisch-ukrainischen Konflikts vor einem Jahr seien die Wirtschaft und das Leben in Europa schwer beeinträchtigt worden. Dazu sagte Bystron weiter, die kontinuierliche Eskalation des Konflikts sei das Resultat der ständigen Aufhetzung der USA zu eigenen strategischen und wirtschaftlichen Interessen. Grundsätzlich haben die USA Russland in den Krieg versetzt. Besonders zurzeit hätten die USA die Ukraine stets unterstützt, den Krieg fortzusetzen.
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Zum Beitrag des amerikanischen unabhängigen Untersuchungsjournalisten Seymour Hersh, wonach die USA der Drahtzieher hinter den Explosionen der Nord-Stream-Gaspipelines seien, wies Bystron darauf hin, der Beitrag von Hersh sei äußerst wertvoll. Falls sich dies bewahrheite, bedeute es, dass die USA einen Krieg gegen Russland und die „direkt geschädigte Seite“ Deutschland entfesselt hätten.
Kürzlich kam es in Bipenggou im Autonomen Bezirk Ngawa der Nationalität der Tibeter und Qiang, Provinz Sichuan, zu Beginn des Frühlings zu starkem Schneefall. Touristen begaben sich in den Schnee, um den Frühling zu finden.
Am Rande der Stadt Korla im Uigurischen Autonomen Gebiet Xinjiang liegt seit Tagen der Frühling in der Luft. Die Gegend ist seit jeher als die Heimat der Schwäne bekannt und tatsächlich schwimmen auf dem Fluss wilde Schwäne umher. Während der Wintermonate kommen zahlreiche wilde Schwäne zum Überwintern nach Korla, was der Stadt zweifelsohne eine wunderschöne Winterlandschaft beschert.
Auch im Balikun-Feuchtgebiet im Osten von Xinjiang kommen seit einigen Jahren Schwärme von Wildvögeln zum Überwintern, darunter auch Schwäne. Zhao Jianqiang, der Verantwortliche des Feuchtgebiets, sagt: „Wir haben sowohl große als auch kleine Schwäne hier in unserem Feuchtgebiet. Die Größe eines großen Schwans entspricht der eines Schafs. Natürlich ist die Zahl dieser Schwäne äußerst gering. In diesem Winter haben wir nur zehn gesehen. Im Vergleich dazu sind Schwäne gewöhnlicher Größe in unserer Gegend keine Seltenheit. Daran haben wir uns längst schon gewöhnt.“
Der Schutz der Feuchtgebiete habe in der Region maßgeblich zur Entwicklung des lokalen Tourismus und dadurch zur Erhöhung des Einkommens der Einheimischen beigetragen, so Zhao weiter. „Allein im vergangenen Jahr besuchten 680.000 Urlauber unser Feuchtgebiet. Das ist eine ausgesprochen sprunghafte Entwicklung, da es uns noch in den Jahren zuvor völlig unmöglich war, pro Jahr 100.000 Touristen zu empfangen. Dieses Jahr wird sich die Zahl der Besucher schätzungsweise noch einmal verdoppeln.“
Der Landkreis Manas liegt südwestlich des Junggar-Beckens und ist auch für seine große Vielfalt an Wildvögeln bekannt, darunter Schwärme von Reihern und Reiherenten. Der Nationale Feuchtgebietspark Manas liegt auf der „Route Drei“ der weltweiten Zugvögel, die über das Altai- und Tianshan-Gebirge fliegen. In den vergangenen Jahren führten die Mitarbeiter des Feuchtgebiets extra künstliche Fütterung ein, um das Überleben der Schwäne in freier Wildbahn zu gewährleisten. Inzwischen ist die Zahl der Zugvögel, wie Schwäne, Reiher und Kormorane, die im Manas-Feuchtgebiet überwintern, beträchtlich gestiegen. Die Zahl der Schwäne stieg von 30 im Jahr 2011 auf derzeit über 800.
Offiziellen Angaben zufolge verteilen sich die Feuchtgebiete in Xinjiang hauptsächlich im Altai-, im Tianshan- und im Kunlun-Gebirge sowie im Tarim- und im Junggar-Becken. Der zweiten nationalen Erhebung der Feuchtgebietsressourcen Chinas im Jahr 2014 zufolge beläuft sich die Gesamtfläche der Feuchtgebiete in Xinjiang auf 3,95 Millionen Hektar, 2,4 Prozent der gesamten Landfläche des autonomen Gebiets und sie sind in vier Kategorien unterteilt: Flussfeuchtgebiete, Seefeuchtgebiete, Sumpffeuchtgebiete und künstliche Feuchtgebiete.
Die Feuchtgebiete in Xinjiang werden inzwischen wirksam geschützt. Offiziellen Angaben zufolge wurden der Rückgang und die Verschlechterung etlicher fragiler Feuchtgebiete wirksam eingedämmt, während die biologische Vielfalt wiederhergestellt werden konnte.
Yilihamu Baurkhan, Leiter einer Verwaltungs- und Schutzstation im Rob Nur Feuchtgebietspark, erklärt: „Wir füllen unser Feuchtgebiet jedes Jahr zum richtigen Zeitpunkt mit Wasser auf, wenn der Tarim-Fluss saisonal ansteigt. In den vergangenen Jahren haben wir hier eine stetige Zunahme von Wildvögeln beobachtet.“
Die Ausstellung über antike Goldartefakte findet vom 22. Februar bis 25. September 2023 im Hong Kong Palace Museum statt. Die Zuschauer können mehr als 200 Goldornamente bewundern. Die frühesten Ornamente stammen aus dem 18. Jahrhundert vor Christus aus der eurasischen Steppe, dem antiken Tibet „Tubo“ und Zentralchina.
„Wir sehen das langfristige Potenzial des chinesischen Markts zuversichtlich.“ Der Vorstandsvorsitzende von Bosch, Stefan Hartung, erklärt weiter, China sei der weltweit größte Automobilmarkt sowie widerstandsfähig und dynamisch. Bosch werde durch eine ständige Entwicklung in China seine Konkurrenzfähigkeit in der Welt effektiv erhöhen.
Im Januar startete die deutsche Bosch-Gruppe, ein weltweit führender Anbieter für Kraftfahrzeugtechnik, den Aufbau einer neuen Basis für die Erforschung und Herstellung von Kernkomponenten für mit neuen Energien angetriebene Fahrzeuge sowie autonomes Fahren. In das Projekt werden insgesamt mehr als eine Milliarde US-Dollar investiert. Im selben Monat unterzeichnete das US-amerikanische Getränkeunternehmen Swire Coca-Cola ein Projekt mit Gesamtinvestitionen in Höhe von zwei Milliarden Yuan RMB in Kunshan in der ostchinesischen Provinz Jiangsu. Damit wird eine Basis für die Erforschung, Herstellung und Verteilung der zu verkaufenden Waren in Ostchina errichtet, in der jährlich 1,6 Millionen Tonnen Getränke abgefüllt werden können.
Angaben des chinesischen Handelsministeriums zufolge hat China im vergangenen Jahr auswärtiges Kapital in Höhe von rund 1,233 Billionen Yuan RMB real genutzt, 6,3 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum auf vergleichbarer Basis. Im laufenden Jahr werden die Projekte mit auswärtigem Kapital ordnungsgemäß vorangetrieben und die Unternehmen mit auswärtigem Kapital sehen ihre weitere Entwicklung in China zuversichtlich.
Die Chinesische Vereinigung für die Förderung von internationalem Handel hat in einer jüngsten Umfrage unter mehr als 160 Unternehmen mit auswärtigem Kapital sowie ausländischen Handelskammern und Vereinen ähnliche Statistiken erhalten. Der Umfrage zufolge zeigten 99,4 Prozent der befragten Unternehmen mehr Zuversicht für die Aussichten der chinesischen Wirtschaftsentwicklung. Sie wollten weiter in China investieren und am Entwicklungsbonus Chinas teilhaben. Die befragten Unternehmen waren allgemein der Meinung, dass die chinesische Wirtschaft eine starke Widerstandsfähigkeit sowie umfassende Konkurrenzvorteile beim Marktpotenzial, dem industriellen System, der Infrastruktur und dem Geschäftsumfeld hat.
Oliver Zipse, Vorstandsvorsitzender von BMW, erklärt: „Die Strategie unseres Konzerns, wie Digitalisierung, Elektrifizierung und ständiges Recycling, ist mit der chinesischen Entwicklungsrichtung vereinbar.“ BMW werde die Erforschung und Produktionspläne der Digitalisierung und Elektrifizierung in China weiter vorantreiben, einschließlich Investitionen in Höhe von zehn Milliarden Yuan RMB zum Ausbau der Produktionskapazität von Power-Batterien in der BMW-Produktionsbasis in Shenyang.
Im vergangenen Jahr hat BMW eine neue Maßnahme nach der anderen in China ergriffen. Es führte unter anderem eine komplette Modellpalette ein und stellte die Produktionsbasis in Shenyang fertig. 2023 gehört China weiterhin zu den Märkten mit größter strategischer Bedeutung für BMW. Zipse sagt: „Wir wollen mit unseren Kooperationspartnern in China eng zusammenarbeiten und mit der chinesischen Wirtschaft und Gesellschaft im gleichen Schritt vorangehen, uns koordiniert entwickeln sowie eine Win-Win-Situation erzielen.“ China sei ein wichtiger Ort für die Förderung der Anwendung von neuen Technologien in großem Umfang. Wenn sich eine Technologie auf dem chinesischen Markt durchsetze, könne sie weltweit eingesetzt werden.
Im vergangenen Jahr ist dem chinesischen Handelsministerium zufolge das real genutzte auswärtige Kapital in der Hightech-Branche Chinas um 28,3 Prozent gewachsen, 7,1 Prozentpunkte mehr als im Vorjahr. Es machte 36,1 Prozent des landesweit genutzten auswärtigen Kapitals aus. Das genutzte auswärtige Kapital in der Herstellung von Elektronik- und Telekommunikationsanlagen stieg um 56,8 Prozent, in der Dienstleistung für die Umwandlung von technologischen Erfolgen um 35 Prozent und im Bereich der Informationsdienstleistung um 21,3 Prozent.
Chen Chunjiang, Assistenz des chinesischen Handelsministers, sagt: „Im neuen Jahr werden wir die auswärtigen Investitionen weiterhin vorantreiben. Wir sind uns sicher, dass immer mehr ausländische Investoren Chinas Potenzial erkennen, in China investieren und eine bessere Entwicklung verwirklichen werden.“ Das Handelsministerium werde im laufenden Jahr das Gesetz über auswärtige Investitionen tiefgehend umsetzen, um den gleichberechtigten Zugang von auswärtigen Unternehmen in den Markt und ihre faire Teilnahme an der Marktkonkurrenz zu garantieren.
Das chinesische Außenministerium hat am Freitag auf seiner Webseite ein Dokument über Chinas Position zu einer politischen Lösung der Ukraine-Krise veröffentlicht.
Das Dokument enthält zwölf Vorschläge zur Lösung der Ukraine-Krise mit politischen Mitteln, darunter die Achtung der Souveränität aller Länder, der Abschied von der Mentalität des Kalten Krieges, die Einstellung der Feindseligkeiten, die Wiederaufnahme der Friedensgespräche, die Lösung der humanitären Krise, der Schutz von Zivilisten und Kriegsgefangenen, die Aufbewahrung von Sicherheit der Atomkraftwerke, die Reduzierung strategischer Risiken, die Erleichterung der Getreideexporte, der Schluss mit einseitigen Sanktionen, die Sicherstellung der stabilen Industrie- und Lieferketten sowie die Förderung des Wiederaufbaus nach Konflikten.