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Wednesday, September 9, 2026
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Jens Berger: Meinungsmache mit einem dubiosen „China-Experten“

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Adrian Zenz gehört seit 2019 zu den meistzitierten Quellen in den deutschen Medien. Angefangen bei der Tagesschau, über den SPIEGEL, die Süddeutsche Zeitung, die ZEIT bis hin zu amerikanischen Propagandasendern wie Radio Free Asia ist Zenz ein gerngesehener Interviewpartner und Zitatgeber. Die FAZ nennt ihn in einem der wenigen etwas ausgewogeneren Artikel zum Thema „Der Mann mit der Million“ (hinter einer Paywall) – dabei geht es um die Zahl von mehr als einer Million Uiguren, die angeblich in chinesischen Umerziehungslagern interniert sein sollen. Diese Zahl stammt von Zenz und wird als Steilvorlage in der aktuellen Kampagne gegen China oft und gerne aufgenommen. Über den Hintergrund von Adrian Zenz schweigt man lieber. Das ist verständlich, stammt der „Experte“ doch aus einem höchst dubiosen Umfeld mit kalten Kriegern aus der amerikanischen Think-Tank- und Geheimdienstgemeinde. Das lässt an der Seriosität seiner Aussagen zweifeln.

Autor: Jens Berger, freier Journalist und politischer Blogger der ersten Stunde und Redakteur der NachDenkSeiten. Er befasst sich mit und kommentiert sozial-, wirtschafts- und finanzpolitischen Themen. Berger ist Autor mehrerer Sachbücher, etwa „Der Kick des Geldes“ (2015) und des Spiegel-Bestsellers „Wem gehört Deutschland?“ (2014).

Wer ist Adrian Zenz? Die Tagesschau gibt sich bei der Vorstellung ihres „China-Experten“ recht wortkarg. Zenz „gilt weltweit als renommierter Experte für die Situation der Muslime in China. Zenz lebt und arbeitet in den Vereinigten Staaten von Amerika.“ Das hört sich natürlich seriös an. Doch wo arbeitete der „weltweit renommierte Experte“ eigentlich genau? Der Wissenschaftsdatenbank ORCID zufolge ist Zenz an der European School of Culture and Theology in Korntal, Baden-Württemberg, tätig. Von dieser Schule werden wohl die Allerwenigsten bislang etwas gehört haben und das ist verständlich. Die ESCT gehört zur Akademie für Weltmission, einer eher randseitigen evangelikalen Bildungseinrichtung, die eng mit der ebenfalls in Korntal niedergelassenen Arbeitsgemeinschaft Evangelikaler Missionen assoziiert ist, zu der auch die evangelikale „Chinesische Missionsgemeinschaft“ gehört. Der FAZ gegenüber beschreibt sich Zenz als „tief religiös“ und spricht von einer „Berufung“ und davon, dass Gott ihn dorthin geleitet habe, auf einem „vorbereiteten Weg“.

Seinem eigenen Eintrag bei „Academia“ zufolge ist Zenz zudem an der Columbia International University tätig und betreut dort die Doktoranden der Korntaler ESCT. Doktoranden einer evangelikalen Privatschule an der Columbia University? Ja, denn die Columbia International University ist nicht mit der renommierten New Yorker Columbia University zu verwechseln, sondern eine dubiose evangelikale Bibelschule in Columbia, South Carolina. Deren online zu erreichenden „Doktortitel“ sind wohl eher als Skurrilität denn als „renommierte Wissenschaft“ zu bewerten. Gegenüber der FAZ hat Zenz übrigens angegeben, dass er sein Geld gar nicht als Wissenschaftler, sondern als „Freiberufler in der IT-Branche“ verdient. Seine China-Studien sind demnach wohl eher ein Hobby, dem er in seiner Freizeit nachgeht. Sonderlich renommiert ist dieser wissenschaftliche Hintergrund nicht. Das klingt alles eher nach einem religiös geleiteten Hobbywissenschaftler.

Zenz´ vermeintliches Renommee kommt aus einer ganz anderen Quelle. Adrian Zenz ist nämlich zusätzlich „Senior Fellow“ für China-Studien bei einem dubiosen Think Tank namens „Victims of Communism Memorial Foundation“. In dieser Funktion ist er dank seiner extremen Aussagen zur chinesischen Politik in ein Zitierkartell rechter und transatlantischer Think Tanks geraten. Das reicht für die Tagesschau dann offenbar aus, um als „weltweit renommierter Experte“ zu gelten.

Wer oder was ist „Victims of Communism Memorial Foundation”? Hierbei handelt es sich um ein Think Tank, dass es sich selbst zur Aufgabe gesetzt hat, die „freie Welt“ von den „falschen Hoffnungen des Kommunismus“ zu befreien. Hervorgegangen ist VOC aus den anti-kommunistischen Gruppierungen im Umfeld von McCarthys Komitee für unamerikanische Umtriebe und den darauf aufbauenden reaktionären Gruppierungen, die im Umfeld der Geheimdienste in der Ära des Kalten Kriegs installiert wurden. Gegründet wurde VOC 1993 von den kalten Kriegern Lev Dobriansky, Lee Ewards, Grover Norquist und Zbignew Brzezinski. Der heutige Chairman Lee Edwards war früher unter anderem beim Chiang Kai-shek nahestehenden Committee for a Free China und Gründer der amerikanischen Abteilung der World Anti-Communist League, einer rechtsextremen internationalen – ebenfalls von Chiang Kai-shek initiierten – anti-kommunistischen Liga, der unter anderem auch so „illustre“ Personen wie Otto Skorzeny (Waffen-SS, Organisation der ehemaligen SS-Angehörigen), Ante Pavelić (Ustascha-Kroatien) und zahlreiche Befehlshaber der lateinamerikanischen Todesschwadronen angehörten.

Berater des VOC ist John K. Singlaub, ein 98-jähriger ehemaliger Generalmajor der US-Armee, der zu den Gründern der CIA gehört und die CIA-Operationen im chinesischen Bürgerkrieg geleitet hat. 1977 musste Singlaub zurücktreten, nachdem er öffentlich Präsident Carters angekündigten Abzug der US-Truppen aus Südkorea kritisiert hatte. Danach gründete er mit Gleichgesinnten die „Western Goals Foundation“, ein privater Geheimdienst, der bei der Iran-Contra-Affäre die Waffenlieferungen an die rechtsextremen Contras in Nicaragua organisiert hat. Die „Western Goals Foundation“ wurde von einem ehemaligen Mitglied als eine „Sammlung von Nazis, Faschisten, Antisemiten, bösartigen Rassisten und korrupten Egoisten“ bezeichnet. Singlaub war seinerzeit auch Chairman der World Anti-Communist League und deren US-Ableger United States Council for World Freedom. Das United States Council for World Freedom wurde übrigens mit finanzieller Starthilfe der reaktionären Regierung von Taiwan gegründet – mit an Bord war auch Lev Dobriansky, der Mitgründer des VOC.

Wer das VOC heute finanziert, bleibt im Dunklen. Das rechtsgerichtete Think Tank lebt von anonymen Millionenzuwendungen und tritt vor allem als Stichwortgeber für die dem militärisch-industriellen Komplex nahestehenden Think Tanks in Erscheinung, wenn diese mal wieder Munition gegen die linksgerichteten Regierungen in Südamerika oder eben gegen China benötigen. Ist aus diesem Umfeld eine seriöse, wissenschaftliche Analyse der chinesischen Politik zu erwarten?

Adrian Zenz war nach eigenen Angaben ein einziges Mal in der Provinz Xinjiang – 2007 als Tourist. Für seine Studien hat er frei zugängliche Internetquellen, wie beispielsweise Ausschreibungen und Jobangebote der chinesischen Regierung in der Provinz Xinjiang durchforstet und auf dieser Basis dann Schätzungen über den Umfang der in chinesischen Umerziehungslagern Internierten aufgestellt. Gegenüber der FAZ beschreibt er diese Schätzungen selbst als „spekulativ“.

All diese Hintergrundinformationen besagen natürlich nicht, dass es in der Provinz Xinjiang keine Umerziehungslager gibt. Die Zahl von „einer Million Inhaftierten“, die über den „Experten“ Zenz durch unsere Medien gereicht wird, ist jedoch mehr als fraglich und wie ein Internetrechercheur wie Zenz, der seit 12 Jahren nicht mehr in der Region war, belastbare Aussagen zu Details treffen will, ist ebenfalls ein Rätsel.

Natürlich sollen die Medien gerne auch kritisch über die Unterdrückung der Uiguren in der Provinz Xinjiang berichten. Ob es der Glaubwürdigkeit dient, sich dabei auf derart dubiose „Experten“ zu verlassen, ist jedoch fragwürdig. Alles andere als fragwürdig ist indes das Verschweigen des Hintergrunds des „Experten“ Zenz. Denn wenn die Zuschauer und Leser diesen Hintergrund nicht kennen, können sie sich auch nicht ihr eigenes Bild über die Seriosität der Aussagen und Informationen machen. Aber das sollen sie wohl auch gar nicht. So funktioniert Meinungsmache nun einmal.

(Quelle: Meinungsmache mit einem dubiosen „China-Experten“ – NachDenkSeiten)

China Democratic League

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The China Democratic League is one of the eight legally recognised political parties in the People’s Republic of China.

It is mainly composed of high- and intermediate-level intellectuals engaged in cultural education and scientific and technological work. This party fully cooperates  with the Chinese Communist Party.

The China Democratic League was secretly established in Chongqing on March 19th, 1941, under the name of the “China Democratic Political League”. At that time, due to the occurrence of the “Southern Anhui Incident”, the cooperation between the Kuomintang and the Communist Party was destroyed, and the anti-Japanese national united front was perilous. Some parties and personages outside the KMT and the Communist Party who advocated resistance to Japan hope to unite, trying to provide a “Third Way” from the Nationalists and the Communists and fight for persistence in unity and democracy against Japan. As a result, based on the “Comrades’ Association for the Founding of the People’s Republic” established by some national politicians in November 1939, the China Democratic Political League was established.

Participants include: the Chinese Youth Party, the National Socialist Party (later renamed the Democratic Socialist Party), the Chinese National Liberation Action Committee (later renamed the China Peasants and Workers Democratic Party), the China Vocational Education Society, members of the Rural Construction Association and others.

Huang Yanpei (1st October 1878 – 21th December 1965)  was elected as the first chairman. He was a Chinese educator, writer, and politician. He was a founding pioneer of the China Democratic League.

Huang Yanpei

Ding Zhongli (January 14th, 1957 -), male, from Shaoxing, Zhejiang Province, Chinese geologist, academician of the Chinese Academy of Sciences, currently vice chairman of the Standing Committee of the 13th National People’s Congress, chairman of the Central Committee of the Chinese Democratic League, formerly President of University of Chinese Academy of Sciences.

Ding Zhongli

中国民主同盟 (mmzy.org.cn)

Nico Beckert: Überblick über Chinas 14. Fünfjahresplan

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Im Zentrum des diesjährigen Nationalen Volkskongress in Peking steht die Verabschiedung der Leitlinien zum 14. Fünfjahresplan. Die Schwerpunkte liegen in der Dual-Circulation-Strategie, der Ziele bei der Innovationsfähigkeit und Technologie-Unabhängigkeit Chinas sowie in der Erreichung von sozialen und neuerdings verstärkt auch Klimazielen. China.Table wird bis zum Freitag Themenbereiche konkret analysieren.

Der chinesische Fünfjahresplan ist grundsätzlich kein für fünf Jahre festgeschriebenes Planungsdokument. In ihm wird lediglich der Rahmen der Politik der Partei abgesteckt. Die Ziele werden dann auf Provinzebene und für einzelne Politikbereiche und Branchen interpretiert, konkretisiert und der Realität angepasst.

Der 14. Fünfjahresplan (in der englischen Übersetzung und in der Originalfassung) spiegelt den Kampf um die globale Führerschaft in den Bereichen Wissenschaft und Technologie sowie Innovationen wider. Peking strebt ein Innovations-getriebenes Wachstum an. Wissenschaftliche und technologische Eigenständigkeit soll zum Treiber der nationalen Entwicklung werden. Peking will die „harten Kämpfe um Schlüsseltechnologien erfolgreich führen“. Dazu gehören Künstliche Intelligenz, Quantentechnologien, IT-Technologien, Hirnforschung, Biotechnologie, Luft- und Raumfahrt. Zur Erreichung dieser Ziele sollen unter anderem das nationale Innovationssystem (unter anderem Forschungseinrichtungen) ausgebaut, geistiges Eigentum stärker geschützt, wissenschaftliche Forschungen besser in praktische Anwendungen übertragen, Talente gefördert und die Rolle von Unternehmern bei technologischen Innovationen gestärkt werden.

Technologie und Innovationen im Fokus des 14. Fünfjahresplans

China will seinen Industriesektor modernisieren. Die Produktion soll grüner und effizienter werden. Neben den oben genannten technologischen Bereichen zählen dazu neue Energien und Materialien, Fahrzeuge mit alternativen Antrieben, grüne und umweltfreundliche Produkte, die Schiffsausrüstungsindustrie („marine equipment industry“), Digitalisierung sowie Big Data. Erst Anfang des Jahres launchte die chinesische Suchmaschine Baidu eine App mit vergrößerter Schrift sowie eine Frage-Hotline für ältere Nutzer und kurbelt damit die Silberhaar-Economy an. Entwicklungen in diesen Sektoren sollen durch den Ausbau der digitalen Infrastruktur – unter anderem der 5G-Netze, das industrielle Internet, Big Data-Zentren – vorangetrieben werden.

Aufschlussreich sind in diesem Bereich auch die eher die im Fünfjahresplan in Nebensätzen formulierten Ziele. Peking will beispielsweise „minderwertige und redundante Bauprojekte“ verhindern – hier sollte es um wohl vor allem um Geisterstädte handeln, die lediglich der künstlichen Aufblähung von Wachstumszahlen dienen. Zu den redundanten Investitionen der letzten Jahre gehört auch der gleichzeitige massive Ausbau von (Regional-)Flughäfen und Hochgeschwindigkeitszügen zu identischen Destinationen. Ein jüngst veröffentlichter Infrastrukturplan zeigt: Peking will bis 2035 noch 162 neue Flughäfen bauen und die Gesamtzahl somit auf 400 erhöhen. Gleichzeitig soll das Netzwerk der Hochgeschwindigkeitszüge bis 2035 auf 70.000 km fast verdoppelt und in den Ausbau von Autobahnen investiert werden. Abzuwarten bleibt, inwiefern es dabei gelingt, redundante Investitionen zu verhindern.

Der 14. Fünfjahresplan sieht vor, den Anteil des Industriesektors am Bruttoinlandsprodukt konstant zu halten. Daneben soll der Dienstleistungssektor ausgebaut und „die Entwicklung des Gesundheitswesens, der Altenpflege, der Kinderbetreuung, der Kultur-, Sport-, Hauswirtschafts-, Immobilien- und anderer Dienstleistungsindustrien“ beschleunigt werden.

Stärkung des Binnenkonsums

Ein weiterer Schwerpunkt des 14. Fünfjahresplans ist die sogenannte Dual-Circulation-Strategie. Sie sieht vor, den einheimischen Wirtschaftskreislauf zur tragenden Säule eines „neuen Entwicklungsansatzes“ zu machen – ohne jedoch den Export zu vernachlässigen. Dazu soll die einheimische Nachfrage unter anderem durch das Wachstum der Mittelschicht und die Erhöhung der Einkommen armer Haushalte, die „moderate Erhöhung“ der Löhne und die Milderung der Ungleichheit gestärkt werden (China.Table berichtete). Überraschend ist hier, dass China seine internationale Zahlungsbilanz ausgleichen will. Ob damit auch eine ausgeglichene Handelsbilanz einhergeht oder dieses Ziel nur der Besänftigung der Vorwürfe eines hohen Exportüberschusses dient, bleibt abzuwarten.

Zum Spannungsfeld zwischen privaten und staatlichen Unternehmen bleibt der 14. Fünfjahresplan vage. Einerseits will man staatliche Unternehmen „stärken, optimieren und vergrößern“, andererseits plane man, das Umfeld zur Entwicklung des Privatsektors zu optimieren. Der Widerspruch, dass staatliche Konglomerate private Unternehmen mitunter vom Markt verdrängen, das Wachstum von Staatsunternehmen also nicht immer im Sinne des Privatsektors liegt, bleibt im Fünfjahresplan unbeantwortet.

Auch soll der Marktzugang für ausländische Unternehmen und Investoren verbessert werden. Dazu gehört auch die weitere Öffnung des Dienstleistungssektors – allerdings „in geordneter Weise“. Auch hier stellt sich die Frage: Was ist wirklich Ziel? Wird hier dem Ausland, speziell Europa, die Hand gereicht? Oder will der Drache unabhängiger vom Westen werden? Die „legitimen Rechte und Interessen chinesischer Unternehmen im Ausland“, will Peking „standhaft verteidigen“.

Reformen in den Sozialsystemen

Peking hat diagnostiziert, dass „Chinas Probleme einer unausgewogenen und unzureichenden Entwicklung prominent bleiben“. Hierzu gehören auch „Defizite bei der Sicherung der Lebensgrundlagen der Menschen“. Um diese Probleme zu lösen, sollen – neben der Erhöhung der Einkommen – auch Umverteilungssysteme „verfeinert“, Arbeitsplätze geschaffen und das Bildungs- sowie das Steuer- und Sozialsystem gestärkt werden. China will unter anderem den gleichberechtigten Zugang zu grundlegenden öffentlichen Dienstleistungen verbessern, ein „mehrstufiges, mehrsäuliges Rentensystem entwickeln“, ein Pflegeversicherungssystem auf – und das Krankenversicherungssystem ausbauen. Auch das Gesundheitssystem soll gestärkt werden. Die Ergebnisse der Armutsbekämpfungskampagne sollen konsolidiert und erweitert werden.

Die niedrige Geburtenrate und die Überalterung der Gesellschaft sollen durch eine langfristige Bevölkerungspolitik und politische Maßnahmen zur Familienplanung bekämpft werden. Und auch bei der Urbanisierung hat Peking Probleme erkannt: „Häuser sollen zum Wohnen und nicht zur Spekulation genutzt werden“, heißt es im Vorschlag zum Fünfjahresplan. Der chinesische Wohnungsmarkt in Peking beispielsweise ist seit Jahren unerschwinglich. Nun soll das Angebot an bezahlbarem Wohneigentum und Mietwohnungen erhöht werden.

Auch das Ziel der „Priorisierung der ländlichen Entwicklung“ ist vor dem Hintergrund der Diagnose einer „unausgewogener Entwicklung“ zu betrachten. Es hat einen eigenen Abschnitt im 14. Fünfjahresplan und beinhaltet die Entwicklung der Landwirtschaft, den Anstieg der Einkommen der Bauern und die Entwicklung der ländlichen Ökonomie. Peking hat „ein hohes Land-Stadt-Gefälle in der regionalen Entwicklung und Einkommensverteilung“ ausgemacht und will es mit einer Strategie der „ländlichen Revitalisierung“ überwinden.

„Aktionsplan“ Klima

Das Thema Umweltschutz und Klimawandel wird mit der blumigen Aussage eingeleitet, dass „grüne Entwicklung der Weg zum Wohlstand“ sei. Zum Umwelt- und Klimaschutz will Peking „grüne Produktions- und Lebensweisen auf breiter Basis“ voranbringen. Dazu gehört unter anderem der grüne Umbau von Schlüsseltechnologien, die Förderung kohlenstoffarmer Energien, grüne Innovationen, der Aufbau eines grünen Finanzsystems und die Formulierung eines „Aktionsplans, um den Höhepunkt der Kohlenstoffemissionen vor 2030 zu erreichen“.

Gleichzeitig steht an anderer Stelle des 14. Fünfjahresplans, dass Peking die inländische Öl- und Gasexploration stärken und den Bau von nationalen Öl- und Gaspipelines beschleunigen will.

Zum Thema Kohle – Chinas wohl größtem CO2-Problem – steht im Vorschlag des Zentralkomitees für den Fünfjahresplan nichts. Allerdings wurde kürzlich ein „Rundschreiben“ des Staatsrates zum Thema veröffentlicht. Bis 2025 soll die „grüne Transformation“ des Produktions- und Konsumsystems demnach „erste Formen annehmen“ und bis 2035 deutlich beschleunigt werden. Zum Beispiel sollen grüne Reformen in der Stahl-, Petrochemie-, Chemie-, Baustoffindustrie und anderen Branchen durchgeführt werden. Erneuerbare Energien sollen einen größeren Anteil am Stromverbrauch ausmachen. Neue Kohlekapazitäten sollen demnach strikt kontrolliert werden. Der Anteil sogenannter „grüner Kohle“ an der installierten Kohlekapazität soll ausgebaut werden.

Weitere Details aus dem Entwurf des Aktionsplans für den Klimaschutz sowie die Frage nach „geeigneten“ Kommunen für die vorzeitige Erreichung des Emissions-Gipfels hat Christiane Kühl für Sie aufbereitet.

Stärkung des Militärs

Wie schon in vorherigen Fünfjahresplänen ist die Stärkung des chinesischen Militärs und seiner „Gefechtsbereitschaft“ auch Bestandteil des 14. Fünfjahresplans. Dazu gehört vor allem die Modernisierung der militärischen Waffen und Ausrüstung.

(Quelle: 14. Fünfjahresplan – Der Überblick – ChinaTable)

Chinese Peasants and Workers Party

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Is one of the eight non-communist, legally recognised political parties in the People’s Republic of China.

The Chinese Peasants and Workers Democratic Party was established in Shanghai on August 9th, 1930, mainly high- and intermediate-level intellectuals in the fields of medicine and health, population resources and ecological environment.

It is a participating party of the Chinese Political Union and a friendly party cooperating with the Chinese Communist Party in the system of multi-party cooperation and political consultation led by the Chinese Communist Party.

The Peasants and Workers’ Party has established organizations in 30 provinces, autonomous regions, and municipalities other than Taiwan, Hongkong, Macau, and Tibet. As of the end of June 2017, the total number of party members was 173,000, most of whom work in the fields of public health, culture and education, science, and technology. The successive chairman of the Peasants and Workers Party are Deng Yanda, Huang Qixiang, Zhang Bojun, Ji Fang, Zhou Gucheng, Lu Jiaxi, Jiang Zhenghua, and Sang Guowei. The current chairman is Chen Zhu.

First Prime Minister of the Chinese Peasants and Workers Party

Deng Yanda (March 1st, 1895 – November 29th, 1931), Cantonese

Deng Yanda 邓演达

Served as the Chief Education Officer of the Whampoa Military Academy, Director of the Political Department of the National Revolutionary Army Headquarters, Executive Member of the Central Committee of the Chinese Kuomintang, Member of the Central Political Committee of the Chinese Kuomintang, and Director of the General Political Department of the Central Military Committee of the Chinese Kuomintang.

Current Prime Minister  of the Chinese Peasants and Workers Party

Chen Zhu (August 17th, 1953 -), male, born in Shanghai, hematologist and molecular biologist of the People’s Republic of China.

Chen Zhu 陈竺

Doctor of Basic Tumor Pathogenesis, Institute of Hematology, Paris Seven University, France, Academician of the Chinese Academy of Sciences, Foreign Academician of the National Academy of Sciences, Foreign Academician of the French Academy of Sciences.

Former Minister of Health of the People’s Republic of China.

The current Vice Chairman of the Standing Committee of the National People’s Congress, Chairman of the Central Committee of the China Peasants and Workers Democratic Party, and the President of the European and American Student Association·Chinese Scholars Association, the President of the Red Cross Society of China, the Vice President of the International Federation of Red Cross and Red Crescent Societies long.

中国农工民主党 (www.ngd.org.cn)

China National Democratic Construction Association

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Min Zhu Jian Guo Hui, or “Minjian” is the third-ranked democratic party in the People’s Republic of China. This party is currently the ninth largest party of the Standing Committee of the National People’s Congress of China (57 seats). There are 170.000 registered members in 2018. 

The China Democratic National Construction Association was founded by the Vocational Education Society, a former member of the China Democratic League, on December 16th, 1945. It is a political party mainly composed of people from the economic circles and a participating party. The Chinese Communist Party exercises political leadership over the Democratic National Construction Association (CNDCA), but guarantees organizational independence and equal legal status, and must not interfere with the independence and daily affairs of democratic parties.

1949, Members of CNDCA at First CPPPC

In the early days of the Democratic National Construction Association, members mostly came from senior figures in the cultural and educational circles and ethnic industrial and commercial people. 

At present, its party members mainly come from business entrepreneurs in large and medium cities and middle and high-level people in the economic circle. 

The founder is Huang Yanpei (黄炎培) (1945–1965)

Huang Yanpei

Rong Yiren is the only Vice President of the People’s Republic of China from the party!

The currently chairman of CDNCA is Hao Mingjin (郝明金), 2017–present. 

Hao Mingjin

中国民主建国会 (www.cndca.org.cn)

Leckere Restaurantmahlzeiten zu Hause, kleine Recherche in Brüssel während des Lockdowns

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Wie hat das Coronavirus die Art und Weise verändert, wie wir essen?

Durch die Schließung der Restaurants und die Zeit im Homeoffice hat der Kampf gegen die Pandemie die Essgewohnheiten der Belgier verändert. Die meisten sind der Ansicht, dass das Coronavirus einen Einfluss auf ihre Ernährungsgewohnheiten hat. 60% der Befragten wollen die Gewohnheit beibehalten, selbst zu kochen. Weil das Betreten eines Restaurants für die Kunden komplizierter wird, gibt es verschiedene Sicherheitsmaßnahmen zur Information der Kunden, um ihnen die Angst zu nehmen, sich zufällig mit dem Virus anzustecken.

Der Lieferservice ist in dieser besonderen Zeit eine mögliche Lösung

Seit Beginn der Gesundheitskrise sagen einige Belgier und Chinesen, dass sie sich für zu Hause Essen zum Mitnehmen holen, aber wir haben auch Leute interviewt, die sagten, dass dies vor allem während der Feiertage wie Weihnachten und dem chinesischen Neujahr gern gemacht wird, weil sie lieber mit der Familie entspannen, als in der Küche zu stehen. Und in der Tat meinen 80% der Menschen, dass ihnen das die Freiheit verschafft hat, einfach zu genießen, ohne groß organisieren zu müssen.

Eine gesündere Art, die Speisekarte zu studieren?

Viele Gastronomen sind überzeugt, dass digitale Tools ihnen in der Krise geholfen haben und sie sie auch weiterhin nutzen werden. Dazu zählen die Verwendung von QR-Codes für die Speisekarte ebenso wie die Zahlung mit Wechat, was in China sehr häufig genutzt wird, um unnötige Kontakte zu vermeiden.

Chinese ZHI GONG Party, established in San Francisco

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The China Zhigong Party is a political party composed mainly of middle and upper-class people among the returned overseas Chinese, the relatives of overseas Chinese, and other representative persons with overseas relations. It is a party participating in Chinese politics.

The Chinese Zhi Gong Party was established in San Francisco in October 1925. China Zhi Gong Party has made its own contribution to fighting for national independence, safeguarding the legitimate rights and interests of overseas Chinese, and the world anti-fascist war.

In May 1947, the China Zhi Gong Party held its third congress in Hong Kong, reorganized, and since then accepted the leadership of the Communist Party of China and cooperated with it. At present, the Zhi Gong Party has 48.000 members in as of Nov. 2015 and took 38 seats in the National Congress.

First Prime Minister of China Zhi Gong Party, Chen Jiongming, male, born in 1878, Cantonese. He participated in the Huanghuagang Uprising in 1911, served as the governor of Guangdong, governor of Guangdong and commander of the army.

Chen Jiongming 陳炯明

In October 1925, the Chinese Zhi Gong Party was established and Chen Jiongming was elected as the first and second prime minister.

Wan Gang, male, born in August 1952, returned overseas Chinese from Germany, Ph.D., former Technical Development Engineer of Audi AG, former President of Tongji University.

WAN Gang 万钢

He is current Vice Chairman of the National Committee of the Chinese People’s Political Consultative Conference, Chairman of the Zhi Gong Party Central Committee, Chairman of the China Association for Science and Technology.

中国致公党 (www.zg.org.cn)

Anti-intellektuelles Verhalten untergräbt Demokratie und Freiheit der USA

Im Namen der Demokratie und Freiheut tut die amerikanische Regierung alles mit dieser Berechtigung gegen die anderen Länder. Diese Ideologie schlägt aber zurück in die USA, wenn es im Inland auch Probleme, die langfristig unlösbar sind, gibt. Corona-Pandemie ist ein guter Auslöser dieser internen Auseindersetzungen in den USA.

Am 06. März 2021 hat Darr Moon einen Protest “Burn the Mask” im 43. Bundesland Idaho, das von Republikanern regiert ist, gegen Corona-Maßnahmen bzw. Biden-Administration organisiert. Seine Ehefrau ist Congresswoman Dorothy Moon von diesem Wahlgebiet.

Daar Moon

Unterstützer und Demontranten der Veranstaltung haben unter Aufruf des Moon Ehepaars ihre Kinder angestiftet, die Schutzmasken zu verbrennen.

Das Filter-Material der Operationsmasken ist das schmelzgelasende Tuch und die beiden Tragbänder sind aus Plastik. Verbrennung der Masken ist schon sehr klare Umweltverschmutzung (durch Plastikverbrennung), mit einem gesunden Menschenverstand. Zugleich sind Kinder unter 18 Jahren keine Erwachsene und ihre Eltern müssen eine angemessene Erziehung schaffen, wie man sich vor Corona schützen kann.

Nun, um politische Ziele zu erreichen, tun die Politiker und Eltern den Kindern so was an, schamlos im Namen der Demokratie und Freiheit, die langsam durch dies politsch-motivierende anti-intellektuelle Verhalten untergraben werden.

Is CCP The Only Political Party In China?

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Many people believe that in China, one political party rules everything. At the same time, a lot of people are curious to know how this great machine works, which runs a country as big as the whole of Europe and with 1.4 billion inhabitants. 

In China there is also a Parliament which works much like ours. Its name is CPPCC: Political Consultative Conference (cppcc.gov.cn) whose standing committee is elected every 5 years. Not to be confused with CPNPC (National People’s Congress) (npc.gov.cn), an other huge deliberative body.

NPC & CPPCC 2021

The Chinese PCC members are selected in and represents every level of the society in all the country and also for Overseas Chinese. PCC includes the CCP, patriots without any party affiliation and 8 major democratic parties.

We are going to introduce these 8 parties of the PCC, the majority of which are 90 years old.

  1. Revolutionary Committee of the Chinese Kuomintang (RCCK)
  2. Nong Gong Dang Chinese Farmers & Workers Democratic Party
  3. China Democratic League (CDL)
  4. China Zhi Gong Dang
  5. China National Democratic Construction Association (CNDCA)
  6. China Association for Promoting Democracy (known as China DDP)
  7. JiuSan Society (literally known as Nine-Three Academic Society)
  8. Taiwan Democratic Self-Governing League (TDSL)

What are the powers of the PCC standing committee? Mainly:

 –  participates in the state power of China

  • participates in the negotiation of major national policies,
  • the election of national leaders- participates in the management of national affairs and the formulation and implementation of guidelines, policies, laws and regulations,
  • actively playing the role of democratic supervision for the democratization and scientific decision-making of the country,
  • etc…

PCC body also consists of delegates from unions, federations, associations, nominally independent members and special committees. 

PCC is chaired by a member of the politburo standing committee. 

Tang-Tai-Zong und das riesige Tang-Reich

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Als junger Mann unterstützte Li Shimin, der spätere Tang-Kaiser Taizong, seinen Vater Li Yuan militärisch bei der Gründung der Tang-Dynastie. Als Stratege verstand er es, die Fähigkeiten talentierter Männer zu nutzen, und genoss großes Ansehen im Volk. Nach seiner Thronbesteigung nahm er als Herrschaftsnamen Zhenguan (627-649) an. Aus dem Fall der vorherigen Dynastie, der Sui, hatte er gelernt: Er achtete sehr auf die Regierung des Landes und setzte eine aufgeklärte Politik um. Die Macht der Tang war damit gefestigt, die Volkswirtschaft erholte und entwickelte sich, die Gesellschaft stabilisierte sich im Wohlstand.

Diese Periode wird von Historikern „die Periode der glücklichen Regierung von Zhenguan“ genannt.

Kaiser Tang Taizong begriff, dass er, um eine aufgeklärte Politik zu betreiben, die Fähigkeiten guter Leute in Anspruch nehmen und reichlich Rat einholen musste. Er förderte diesen Typus Mensch – ohne Unterschied und Klassenherkunft. Sein loyaler und offener Minister Wei Zheng wagte es eines Tages, ihn von Angesicht zu Angesicht zu kritisieren, aber der Kaiser gab seinem Ärger nicht nach. Als Wei Zheng nach 17 Jahren Dienst starb, sagte Kaiser Tang Taizong unter Tränen: „Mit einem Bronzespiegel kann man seine Kleider und seinen Hut ordnen; mit der Geschichte als Spiegel kann man die Gründe für den Aufstieg und Fall früherer Dynastien kennen; mit einem Menschen als Spiegel können wir das Gute vom Bösen unterscheiden. Jetzt wo Wei Zheng von uns gegangen ist, habe ich meinen Spiegel verloren.“

Kaiser Tang Taizong ergriff einige politische Maßnahmen: er legte Bezirke zusammen; er reduzierte die öffentlichen Ausgaben weiter; er erlaubte den Bauern, ein Stück Land zu besitzen, erleichterte die Plackerei, damit sie Zeit hatten, sich der landwirtschaftlichen Produktion zu widmen. Diese Maßnahmen entsprachen den Bestrebungen der Bevölkerung. Kaiser Tang Taizong pflegte ein altes Sprichwort zu zitieren: „Der Kaiser ist ein Schiff; das Volk, das Wasser, trägt das Boot, aber es kann es auch umwerfen.“

唐太宗 Tang-Tai-Zong

Tang Taizong wurde dank seiner aufgeklärten Politik von den unterschiedlichen Ethnien unterstützt und erhielt von den Ethnien des Nordens den Ehrentitel „Großer Khan“. Er verheiratete Prinzessin Wencheng mit dem tibetischen König Tubo und brachte so Han und Tibeter einander näher, was zur Stabilität Chinas als Vielvölkerstaat beitrug, da es auch den Respekt der Türken und Koreaner gewann.